21 typische Gerichte und Getränke, die Du in Jamaika unbedingt probieren solltest

Jamaika bietet fantastische Strände und ist der Inbegriff der Karibik. Die Menschen sind unglaublich herzlich und darüber hinaus ist die Karibikinsel reich an Geschichte. Doch wieder einmal war es das Essen, das dazu geführt hat, dass ich mich in ein Land verliebe. Das Essen in Jamaika hat mich einfach umgehauen. Nun könnte man meinen, die jamaikanische Küche ist eben wie überall in der Karibik. Doch falsch gedacht. Im Vergleich zur Küche auf den Britisch Virgin Islands, in Kuba, in der Dominikanischen Republik oder auch auf Dominica und Guadeloupe, sowie auf der kolumbianischen Karibikinsel Providencia ist das Essen in Jamaika viel würziger. Gewürze spielen in der jamaikanischen Küche eine große Rolle. Gerne isst man scharf und wenn eines nicht fehlen darf, dann ist es natürlich die Jerk Sauce. Doch auch tropisches Gemüse und Obst gehört zu jamaikanischen Küche, die afrikanische, europäische und asiatische Einflüsse verbindet, aber auch ganz eigene Charakteristika aufweist.

Einige klassische Gerichte der jamaikanischen Küche, die Du auf Deiner Reise nach Jamaika unbedingt probieren solltest, aber auch Beilagen, jamaikanische Snacks und traditionelle Getränke, möchte ich Dir im folgenden Artikel vorstellen.

Essen in Jamaika – Traditionelle Hauptspeisen aus Jamaika

Ackee and Codfish

Ackee and Codfish, auch Ackee and Saltfish genannt, ist das Nationalgericht der Karibikinsel Jamaika. Hauptbestandteil des jamaikanischen Hauptgerichtes ist neben Codfish (gesalzener Kabeljau) die Ackee – eine Baumfrucht, die einst von Sklaven aus Ghana mitgebracht wurde. Sie gilt heute als jamaikanisches Grundnahrungsmittel und wird vor allem zusammen mit dem bereits erwähnten Codfish zubereitet. Dieser wird zusammen mit Gemüse, reichlich Kräutern und Gewürzen angedünstet und mit der gekochten Ackee Frucht serviert. Das Geheimnis für das Gelingen des Nationalgerichtes ist hierbei einzig und allein die Reife der Ackee. Ist die Ackee reif, erkennt man dies daran, dass die leuchtend rote Frucht aufplatzt und so das gelbliche Fruchtfleisch im Inneren zum Vorschein kommt. Dieses gelbe Fruchtfleisch wird anschließend gekocht und erinnert dann im Geschmack und Konsistenz ein wenig an Rührei. Vielleicht ist das der Grund, warum Ackee and Codfish auf Jamaika auch besonders gerne zusammen Johnny Cakes (gebratenen Mehlklößen) und frittierter Kochbanane zum Frühstück gegessen wird. Sehr beliebt ist aber auch die Variante mit Curry, welche man als Ackee Curry auf den Speisekarten findet. 

die jamaikanische Baumfrucht Ackee
die jamaikanische Baumfrucht Ackee
die jamaikanische Baumfrucht Ackee
Ackee and Codfish
Jamaikanisches Ackee Curry
jamaikanisches Curry Ackee

Jerk Chicken, Jerk Pork und Jerk Fish

Jerk Gerichte zählen wohl zu den beliebtesten Gerichten in Jamaika und sind auch hierzulande die wohl bekanntesten Gerichte von der Karibikinsel. « Jerk » bezeichnet sowohl eine Gewürzmischung, als auch einen typischen jamaikanischen Kochstil, bei dem das marinierte Fleisch über offenem Feuer gegrillt und geräuchert wird. Das Geheimnis liegt in der Jerk-Marinade, in welche das Fleisch eingelegt wird. Diese besteht üblicherweise immer aus Ingwer, Thymian, Muskat, braunem Zucker, Salz, Scotch Bonnet Chilis und Piment, doch Jerk-Varianten gibt es auf Jamaika und in der ganzen Karibik unzählige. Neben der Marinade gibt es außerdem Jerk-Gewürzmischungen mit welchen das Fleisch eingerieben wird. Zumeist wird Huhn (Jerk Chicken) oder Schwein (Jerk Pork) über offenem Feuer gegrillt. Dabei bekommt das Fleisch eine dunkle Gewürzkruste, wodurch die pikanten und tropisch-fruchtigen Noten wunderbar zur Geltung kommen. Doch auch Jerk Fish und Jerk Shrimps finden sich auf zahlreichen Speisekarten des Landes. Am besten schmeckt Jerk Chicken aber direkt am Strassenrand, an einem der Stände genannt « Cook Shops », an welchen alte Öltonnen als Grill dienen. Wenn Du eine dieser Tonnen siehst und es herrlichen nach würzigem Gegrillten duftet, dann bist Du richtig: Hier gibt es Jerk. Ausgezeichnetes Jerk Chicken habe ich außerdem in der Woodstock Bar in Negril gegessen. Köstliche Jerk Shrimps gibt es im Jack Sprat Restaurant in Treasure Beach.

Woher stammt Jerk?

Man vermutet, dass die Jerk-Technik im 17. Jahrhundert von entflohenen afrikanischen Sklaven (Maroons) im Hinterland Jamaikas entwickelt wurde. Mariniertes Schweinefleisch wurde beim « Jerking » unter der Erde gegrillt. So verriet der Rauch die Köche nicht und das Fleisch bekam durch das Grillen, beziehungsweise smoken, auf Pimentholz eine besondere Würze. Der Begriff Jerk könnte von dem holländischen Wort « gherken » abstammen, was marinieren oder einlegen bedeutet, aber auch von dem spanischen Wort « charqui », was so viel wie « getrocknetes Fleisch » bedeutet.

Die Woodstock Bar in Negril
Die Woodstock Bar in Negril
Jerk Chicken
Jerk Chicken in der Woodstock Bar in Negril

Fish Escovitch

Ein weiteres klassisches jamaikanisches Gericht, das sich auf nahezu jeder Speisekarte des Landes findet, ist Fish Escovitch. Man sagt spanische Juden hätten dieses Gericht vor langer Zeit mit nach Jamaika gebracht. Für Fish Escovitch wird zunächst ein ganzer Fisch, meistens Red Snapper oder Kingfish, frittiert. Serviert wird dieser anschließend mit einem sauer-scharfen Essig-Dressing mit Karotten, Zwiebeln, Paprikaschoten, Chayote (Stachelgurke) und reichlich Scotch Bonnet Pepper. Zum Fish Escovitch reicht man auf Jamaika gerne Bammy als Beilage (siehe Beilagen unten). Viele Jamaikaner behaupten, dass dieses Gericht am besten einen Tag nach der Zubereitung schmeckt, wenn der Fish sich mit dem Dressing vollgesogen hat und sich so sämtliche Aromen entfaltet haben.

Fish Escovitch
Fish Escovitch
Fish Escovitch

Lobster

Lobster oder Hummer hat auch auf Jamaika nicht immer Saison. Von 1. April bis 30. Juni ist das Fischen von Hummern auf der Karibikinsel illegal, doch während der Fangsaison solltest Du unbedingt einen der fangfrischen Hummer probieren. Nichts geht wie ich finde über fangfrischen Hummer. Ich konnte schon auf meiner Ostkanada-Rundreise und in Kuba einfach nicht genug davon bekommen und am liebsten mag ich ihn tatsächlich ganz einfach frisch vom Grill, vielleicht noch mit ein paar Zwiebeln obendrauf, sowie er von Captain Joseph’s Frau bei einem ganz privaten Lunch im Sea Grape an einem einsamen Strand in Treasure Beach serviert wird.

Captain Joseph's Sea Grape
Captain Joseph’s Sea Grape
Captain Joseph's Sea Grape
Sea Grape Treasure Beach Jamaica
Captain Joseph’s Frau bei der Zubereitung des Lobsters im Sea Grape
fangfrischer jamaikanischer Lobster
fangfrischer jamaikanischer Lobster

Crab Meat

Doch Captain Joseph’s Frau grillt nicht nur fantastische Lobster, sie macht vor allem das beste Krabbenfleisch in Kokosmilch mit Zwiebeln, das ich je gegessen habe. Ein so simples Gericht, aber so sündhaft gut. Wobei sicherlich auch die Umgebung dazu beigetragen hat, dass das frische Krabbenfleisch so herrlich geschmeckt hat. Denn wenn man nach einer etwas rauen Überfahrt mit Captain Joseph’s Fischerboot an dem einsamen Strand angekommen ist, an welchem er sein Sea Grape aufgebaut hat, dann kann man schon mal alles um sich herum vergessen. Man befindet sich mitten im Paradies fernab von allem. Die salzige Luft weht einem um die Nase, Reggae ertönt aus einer kleinen Box, man wird mit reichlich Ginger Beer, Red Stripe und Rum versorgt, während auf dem offenen Herd Crab Meat und vieles mehr vor sich hinköcheln und man mit den Füssen im Sand Captain Joseph’s Geschichten lauscht und seiner Frau beim Kochen über die Schulter schaut. 

Crab Meat in Kokosmilch
Crab Meat in Kokosmilch

Essen in Jamaika – Traditionelle jamaikanische Beilagen

Rice and Peas

Rice and Peas ist die jamaikanische Beilage schlechthin. Wobei das Wort « Peas » hier etwas irreführend ist, denn eigentlich handelt es sich nicht um Erbsen, sondern um Bohnen. Also Reis mit Bohnen – genauer gesagt roten Kidneybohnen – welcher mit Kokosmilch und Gewürzen zubereitet wird. Diese klassische Beilage findet man auf vielen karibischen Inseln und in ganz Lateinamerika. In Kuba kennt man das Gericht beispielsweise unter dem Namen Moros y cristianos, in Kolumbien unter dem Namen Arroz con frijoles negros. Jede Hausfrau auf Jamaika kann Rice and Peas kochen, doch ist die Zubereitung gar nicht so einfach wie man denkt. Probiert man sich durch die verschiedenen Rice and Peas in Jamaika, weiß man was ich meine. Ein Gericht, doch der Geschmack könnte nicht unterschiedlicher sein. Doch perfekt zubereiteter Reis mit Bohnen schmeckt einfach herrlich, ganz besonders zu Jerk Chicken.

Rice and Peas
Jerk Shrimp mit Rice and Peas

Frittierte Kochbananen

Fried Plantains machen süchtig, das weiß ich nicht erst seit meiner Jamaika Reise. Frittierte Kochbananen sind ebenfalls in der ganzen Karibik und in Lateinamerika als Beilage weit verbreitet. Man kennt sie hier auch unter dem Namen Tostones oder Patacones. Das Geheimnis der frittierten Kochbananen: umso reifer die Kochbananen, umso besser. Nach dem Frittieren werden die Kochbananen auf Jamaika gerne mit Butter bestrichen und man streut etwas Pfeffer und Salz darüber. Perfekt passen frittierte Kochbananen zu Ackee und Codfish, aber auch zu jedem anderen jamaikanischen Hautgericht. Unbedingt sollte man außerdem Plantain Chips probieren, die auf Jamaika in jedem Supermarkt erhältlich sind – aber Vorsicht, einmal angefangen kann man die Tüte nicht mehr weglegen.

Festival

Festival sind zylinderförmige Gebäckstückchen aus Mehl, Maismehl, Zucker und Milch, welche herrlich goldbraun frittiert werden und vor allem zu frittiertem Fish und Jerk Chicken, aber auch anderen kräftig gewürzten Gerichten gereicht werden. Auch bei einem typisch jamaikanischen Frühstück darf das leicht süßliche Gebäck aus Maismehlteig auf dem dem Teller nicht fehlen.

Callaloo

Callaloo ist ein grünes Gemüse, ein bisschen ähnlich unserem Spinat, das ebenfalls klassisch als Beilage gereicht wird. Geschmacklich ähnelt es  Grünkohl. Doch findet sich das Gemüse, welches zumeist zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch und Scotch Bonnet Chilis angedünstet wird, auch gerne auf dem jamaikanischen Frühstücksteller wieder. Außerdem wird aus Callaloo eine köstliche jamaikanische Suppe zubereitet.

Fish Escovitch mit Callaloo
Fish Escovitch mit Callaloo

Bammy

Die Hauptzutat für Bammy ist Cassava (auch Maniok oder Yuca genannt), eine Knollenfrucht die bereits von den Tainos (den Ureinwohnern Jamaikas) auf der Karibikinsel kultiviert wurde. Für die flachen pikanten Küchlein wird die Maniokwurzel geraspelt. Anschließend werden die Raspel mit frischer Kokosmilch vermischt und dann aus der Masse flache Küchlein geformt, die herrlich goldbraun frittiert werden und zwar gleich zwei Mal. Bammy gilt als traditionelle Beilage und findet sich meist gemeinsam mit Callaloo und Fisch auf einem Teller. Zum Frühstück werden Bammy mit Sirup serviert. 

Breadfruit

1793 kam die Brotfrucht von Tahiti nach Jamaika. Heute zählt Breadfruit zu den Grundnahrungsmitteln in der ganzen Karibik. Nun gilt die Brotfrucht, wie der Name schon sagt, als Frucht. Wobei sie extrem stärkehaltig ist und man sie daher eher wie eine Kartoffel zubereitet. Heißt Brotfrucht wird gegrillt, frittiert, gebacken oder auch zu Püree verarbeitet. Es gibt unzählige Arten die Breadfruit zuzubereiten und sie bildet so eine abwechslungsreiche Beilage in der jamaikanischen Küche.

Saltfish mit Breadfruit
Saltfish mit Breadfruit

Johnny Cakes

Johnny Cakes, auch Jamaican Fried Dumplings genannt, sind herrlich goldbraun frittierte Mehlklöße. Schön knusprig außen und ganz weich im Inneren. Perfektes jamaikanisches Comfort Food, dass als Beilage zu vielen würzigen jamaikanischen Gerichten, aber auch zum Frühstück gegessen wird. Man kann mit den kleinen heißen Küchlein die Jerk Sauce so wunderbar aufsaugen, sie schmecken fantastisch zu Ackee und Saltfish, aber auch einfach nur mit etwas Butter bestrichen.

Essen in Jamaika – Traditionelle jamaikanische Snacks

Jamaican Patties

Ähnlich einer Empanada, die ebenfalls in ganz Lateinamerika verbreitet ist, sind die Jamaican Patties – halbrunde Pasteten, die üblicherweise mit Rind, welches mit Zwiebeln und zahlreichen Gewürzen gekocht wird, gefüllt werden. Doch auch Patties gefüllt mit Huhn, Schweinefleisch, Gemüse, Ackee und Saltfish oder Lobster findet man auf Jamaica. Die gelbliche Farbe erhalten die Patties durch Kurkuma oder Curry. Jamaican Patties sind der klassische jamaikanische Snack für zwischendurch und man findet die frittierten Blätterteigtaschen in nahezu jedem Imbiss und an den kleinen « Cook Shops » am Strassenrand.

Jamaican Patties
Jamaican Patties

Banana Bread

Ebenfalls ein herrlicher Snack für zwischendurch ist das jamaikanische Bananenbrot, welches aus superreifen Bananen und zahlreichen Gewürzen wie Muskatnuss, Ingwer und Zimt besteht. Dazu etwas Kokosmilch und Rum und fertig ist das perfekte jamaikanische Bananenbrot.

Das Rezept für jamaikanisches Bananenbrot zum Nachbacken findest Du übrigens hier.

Jamaikanische Getränke

Red Stripe Beer

Mindestens einmal sollte man auf einer Jamaika Reise das auf der Insel so beliebte Red Stripe, ein leichtes jamaikanisches Bier, probieren. Ob am Strand oder zu einem herzhaften Essen. Für alle, die nicht unbedingt Biertrinker sind: es gibt auch Red Stripe Mischgetränke. Besonders beliebt sind die Geschmacksrichtungen Lemon und Sorrel (Hibiskusblüte).

Bob Marley Cocktail

Alle die lieber Cocktails trinken, sollten den Bob Marley Cocktail probieren, der in den klassischen Rastafari Farben grün, gelb und rot daher kommt. Der Cocktail besteht aus mehreren gefrorenen Schichten. Die unterste rote Schicht ist ein klassischer Strawberry Daiquiri, gefolgt von einer gelben Schicht aus pürierter Mango und Rum. Für die oberste Schicht wird der Mango-Rum-Mischung ein wenig Blue Curacao hinzugefügt, wodurch sie ihre herrlich knallgrüne Farbe erhält. Heute findet man diesen Cocktail überall auf Jamaika, erfunden wurde er jedoch im Sandals Resort

Auf Jamaika gibt es die süßesten Mangos der Welt
Auf Jamaika gibt es die süßesten Mangos der Welt

Blue Mountain Coffee

Wer nach Jamaika reist und nicht mindestens einmal zum Frühstück Blue Mountain Coffee kostet, war nicht auf Jamaika. Blue Mountain Coffee wächst oberhalb von 1800 Metern in den Blue Mountains und zählt zu den besten und auch zu den teuersten Arabica Sorten der Welt. Der Nebel in den Bergen sorgt für ein ganz besonderes Klima, wodurch die Kaffeekirschen extrem langsam reifen. Dadurch entsteht ein sehr mildes und außergewöhnliches Aroma, welches Kaffeejunkies aus aller Welt lieben. Der Ertrag ist jedoch sehr gering und die Erntebedingungen äußerst schwierig, was den Blue Mountain Coffee zu einer der teuersten Kaffeesorten der Welt macht.

Wer es mit Kaffee nicht so hat und dennoch einmal in den Genuss von Blue Mountain Coffee kommen möchte, sollte auf Jamaica den Tia Maria Likör kosten. Dieser besteht aus Blue Mountain Coffee, jamaikanischem Rum, Vanille und Zucker. Auf Eis mit etwas Milch schmeckt der Likör einfach herrlich.

Jamaican Rum

Denkt man an die Karibik, denkt man an Rum und den gibt es auch auf Jamaika. Der bekannteste Rum der Karibikinsel ist der Appleton Estate Rum und wer den Rum nicht nur kosten, sondern auch mehr über die Herstellung des edlen Tropfens erfahren möchte, dem kann ich die interaktive Appleton Estate Rum Tour inklusive Verkostung  empfehlen. Bereits seit über 270 Jahren wird Appleton Estate Jamaica Rum auf einem Landgut im Nassau Valley im Herzen Jamaikas produziert. Das besondere Gelände in dieser Gegend wirkt für den Regen als natürlicher Filter und bringt kristallklares Wasser hervor, das den im Tal wachsenden Zuckerrohrpflanzen einen besonderen Geschmack verleiht, so dass auch der Rum anschließend seinen ganz eigenen Geschmack entwickelt. Doch nicht nur das Zuckerrohr ist dafür verantwortlich, sondern auch die Masterblenderin Joy Spence, im übrigen die einzige weibliche Masterblenderin weltweit.

Appleton Estate in Jamaika
Das Appleton Estate im Nassau Valley
Appleton Estate Rum
Appleton Estate Rum

Rum Punch

Das wohl populärste Getränk der Karibikinsel ist der Rum Punch. Ein einfacher und erfrischender Cocktail, der in jeder Bar der Insel erhältlich ist. Er besteht normalerweise aus Appleton Estate Jamaincan Rum oder einem anderen jamaikanischen Rum, Ananassaft, Orangensaft, Limettensaft und etwas Grenadinesirup. Herrlich fruchtig ist das Ergebnis, da kann man schon mal vergessen, dass der Cocktail stark alkoholhaltig ist.

Ginger Beer

Jamaikanischer Ingwer gilt als eine der besten Ingwersorten weltweit und durch eben diesen erhält das jamaikanische Ginger Beer seinen einzigartig intensiven Geschmack. Wobei das englische Wort « beer » in diesem Fall irreführend ist, denn Ginger Beer ist eher eine Ingwerlimonade und enthält keinen Alkohol. Erfrischend durch Ingwer und Limette und gleichzeitig süß durch Honig oder Zucker schmeckt das Ginger Beer herrlich und eignet sich auch als perfekter Begleiter für jamaikanischen Rum. Unter dem Namen Dark & Stormy kennt man man Rum mit Ginger Beer auf Jamaika.

Jamaikanisches Ginger Beer
Jamaikanisches Ginger Beer

Coconut Water

Und dann wäre da noch Kokoswasser. Wer mich kennt weiß, ich bin süchtig nach Kokosnuss und liebe sie in jeder Form, ob als Smoothie, Kokoseis oder eben das Kokoswasser einer frischen gekühlten Kokosnuss. Was gibt es Schöneres als mit einer Kokosnuss in der Hand an einem Karibikstrand zu liegen, die Sonne zu genießen und sich die salzige Brise um die Nase wehen zu lassen? Außerdem löscht wirklich nichts richtigen Durst besser als Coconut Water. Am Straßenrand, am Strand und an den Sehenswürdigkeiten auf Jamaika findet sich immer ein Verkäufer, welcher diese herrliche Erfrischung anbietet. Mit der Machete wird die Kokosnuss gekonnt geöffnet (sieht immer so leicht aus, ist es aber irgendwie nicht), dann nur noch ein Strohhalm rein und schon steht dem Genuss nichts mehr im Wege.

Kokosnuss-Verkäufer an den Mayfield Falls
Kokosnuss-Verkäufer an den Mayfield Falls

Na, läuft Dir nun auch das Wasser im Mund zusammen? Wenn Du auch mal köstliches Jerk Chicken, Bammy oder Festival und Ginger Beer kosten möchtest, dann auf nach Jamaika!


Die Reise nach Jamaika fand in Zusammenarbeit mit dem Jamaica Tourism Board statt.

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