Die 15 besten Gerichte und Getränke aus der traditionellen katalanischen Küche

Für mich gehört zur Kultur eines Landes auch immer das Essen, welches oft mehr über ein Land oder einen Ort aussagt als alles andere. Das Essen und die Menschen sind das, was ich kennenlernen möchte, wenn ich in ein neues Land oder eine neue Stadt fahre. Bei meiner Reise nach Barcelona ging es mir natürlich genauso. Zwar kenne ich die katalanische Küche aus meiner zweiten Heimat Mallorca sehr gut, doch wollte ich mehr über die traditionellen Spezialitäten und Gerichte in Barcelona erfahren. Vorwegnehmen kann ich schon einmal, dass die Küche Barcelonas vor allem etwas feiner ist als die mallorquinische Küche und die Gerichte sind bei weitem nicht so deftig, was ich definitiv bevorzuge.

Wie auch auf Mallorca und im ganzen restlichen Spanien findet man in Barcelona natürlich typisch spanische Gerichte wie Paella (die ursprünglich aus der Region Valencía stammt) und viele Tapas auf den Speisekarten der Restaurants. Tapas sind ein untrennbarer Teil der spanischen und der katalanischen Küche. Sie werden warm oder kalt serviert und jede Region hat ihre ganz eigenen Tapasvarianten. In den Restaurants in Barcelona werden beispielsweise gerne Boquerones (Sardellen in Essig), Bacalao (Stockfisch), Manchego-Käse (Schafskäse) oder Patatas Bravas (gebackene Kartoffeln mit pikanter Sauce) und spanische Tortilla (Omelette mit Kartoffeln und Zwiebeln) serviert.

Wissenswert:

Der Name Tapas kommt übrigens von einer alten Traditionen. In den Tavernen deckte man die Weinflaschen früher mit Brotstücken ab. Abdecken bedeutet auf Spanisch « tapar » und die Abdeckung ist « la Tapa ». So wurde aus der Brotabdeckung für die Weinflaschen das deftige Appetithäppchen, das in Spanien gerne zu Wein oder Bier gereicht wird.

Doch gibt es neben den klassischen Tapas noch viele weitere Gerichte und Getränke, die Du bei einer Städtereise nach Barcelona unbedingt probieren solltest. Eine Liste dieser findest Du im Folgenden.

1. Fuet – die katalanische Peitsche

Fuet ist eine traditionelle Wurstspezialitäten, welche Du heute in ganz Spanien bekommst. Ursprünglich kommt die Wurst jedoch aus Katalonien. « Fuet » bedeutet im Katalanischen « Peitsche » und der Name rührt wohl von der Form der Wurst, die wie eine lange dünne Peitsche aussieht. Die Hartwurst aus Schweinefleisch und Gewürzen ist vergleichbar mit einer Salami und muss mindestens 4 Wochen an der Luft trocknen bevor sie verkauft wird. Im Gegensatz zur Salami ist sie, wenn sie frisch ist, jedoch recht weich und etwas süßlicher im Geschmack.

Kosten kannst Du die berühmte Hartwurst auf den Märkten von Barcelona, so zum Beispiel am Mercat La Boqueria oder auf dem Mercat Santa Caterina.

2. Jamón Ibérico de Bellota – der teuerste Schinken der Welt

Der Jamón Ibérico de Bellota ist ein luftgetrockneter Schinken aus Katalonien und gilt als einer der besten Schinken der Welt. Der teuerste Schinken der Welt ist er auf jeden Fall. Als Jamón Ibérico de Bellota darf der Schinken nur dann bezeichnet werden, wenn das Fleisch von Iberico-Schweinen stammt, die der Tradition entsprechend nur mit Eicheln und Kräutern gefüttert wurden. Am besten schmeckt der Jamón Ibérico de Bellota mit Pa amb tomàquet, einem gerösteten Bauernbrot, welches mit Knoblauch und einer halbierten mallorquinische Ramallet-Tomate eingerieben und mit Olivenöl beträufelt wird. Probieren kannst Du dies Schinkenspezialität in vielen Restaurants, aber auch auf den Märkten von Barcelona.

Jamón Ibérico de Bellota – der teuerste Schinken der Welt

3. Botifarra – traditionelle Wurstsorte aus Katalonien

Botifarra ist eine weitere katalanische Wurstspezialität, welche aus Schweinefleisch (oft Filetfleisch), Speck, Knoblauch, Salz und Pfeffer hergestellt wird. Es gibt die Botifarra allerdings in weiß und in schwarz. Die schwarze Botifarra enthält zusätzlich Schweineblut und ähnelt unserer Blutwurst. Manche Metzger in Barcelona fügen der Wurstmasse zudem Pinienkerne, Zwiebeln, Petersilie oder Trüffel hinzu.

Botifarra bekommst Du in den vielen traditionellen Granjas der Stadt. Eine Granja ist eigentlich eine Art Bauernhof. Doch wird das Wort in Katalonien auch für eine Art Cafeteria oder Milchbar verwendet. Serviert wird die katalanische Wurst dort zumeist zusammen mit Pa amb tomàquet. Eine der ursprünglichsten Granjas ist die Granja Camprodón (Carrer Giralt el Pellisser, 6) direkt neben dem Mercat Santa Caterina.

4. Ziegenkäse mit Dulce de Membrillo – das spanische Quittenbrot

Wenn Du schon in der Granja Camprodón bist, solltest Du unbedingt auch etwas Ziegenkäse und Manchego, den traditionellen Schafskäse aus der Region, probieren. Klassisch wird zu diesem in Katalonien in Scheiben geschnittenes Membrillo gereicht. Dulce de membrillo ist eine Quittenpaste oder eine Art Quittenbrot, welches aus Quittenmuss und Zucker oder Honig hergestellt wird. In der Adventszeit wird Dulce de Membrillo in Spanien auch gerne als Süßigkeit angeboten.

5. Bombas – mehr als nur eine Kartoffelkrokette

Bombas sind eine Art große Kartoffelkroketten oder Kartoffel-Kugeln, welche mit Hackfleisch gefüllt sind. Serviert werden die Bombas mit der Knoblauchmayonnaise Aioli und etwas Chiliöl.

Heute findet man Bombas auf der Speisekarte einer jeden Tapasbar in Barcelona. Erfunden wurden die Bombas jedoch 1944 im La Cova Fumada (Carrer del Baluard, 56) in Barceloneta und dort gibt es bis heute die besten Bombas der Stadt. Von Außen ist das kleine Restaurant geradezu unscheinbar und ein Schild sucht man vergeblich. Halte einfach gegen Mittag Ausschau, dann wirst Du anhand der langen Schlange vor dem Laden erkennen, dass Du richtig bist. Denn die kleine Tapasbar unweit vom Hafen ist bei einheimischen Arbeitern und Touristen gleichermassen beliebt und jeder kennt die kleine Bar in Barceloneta.

« Bombas » – mehr als nur eine Kartoffelkrokette
« Bombas » im La Cova Fumada

6. Romesco – der traditionelle Dipp aus der katalanischen Küche

In der katalanischen Küche gibt es viele Arten von Dipps und Saucen, dazu zählen Sofrito (Knoblauch, Olivenöl, Zwiebeln und Tomaten) und die Knoblauchmayonnaise Aioli. Ein absoluter Klassiker ist jedoch Romesco – eine würzige scharfe Sauce, die ursprünglich der Provinz Tarragona in Katalonien stammt. Romesco wird aus sonnengereiften Tomaten, Knoblauch, gerösteten Marcona Mandeln, Negrata-Haselnüssen, Paprika, Brotkrümeln, Olivenöl, Sherryessig, Rotwein, Salz und Pfeffer hergestellt. Beliebt ist diese Sauce zu Fisch- und Fleischgerichten, Schnecken und Gemüse wie grünem Spargel oder Calçots.

Calçots bekommst Du in Barcelona allerdings nur im Januar und Februar. Calçots sind die Sprösslinge ganz normaler weißer Zwiebeln, die erneut in die Erde eingepflanzt werden. Erntet man sie, sehen sie Frühlingszwiebeln sehr ähnlich. Traditionell werden die Calçots auf einem Rost über offenem Feuer gegrillt, bis die äußere Haut ganz schwarz ist. Anschließend werden die Zwiebeln auf halbrunden Dachziegeln serviert. Zum Essen streift man die schwarze Haut der Zwiebeln ab und taucht den zarten Teil der Zwiebel in die würzige Romescosauce ein.

Hier geht’s zum katalanischen Originalrezept für die würzige Romescosauce

Calçots – traditionelles Essen in Barcelona
Calçots

7. Tortilla de patatas – der spanische Klassiker

Die Tortilla de patatas, auch Tortilla española genannt, ist nichts anderes als ein schnelles und einfaches Kartoffelomelett. Dieses zählt in ganz Spanien zu den traditionellen Tapas und neben Paella und Gazpacho zu den Nationalgerichten.

Ursprünglich wurde die Tortilla de patatas wohl im 19. Jahrhundert während der Karlistenkriege von einer Bäuerin in Navarra erfunden. Auf ihrem Hof war damals ein Regiment untergebracht und sie sollte dem General des Regiments eine Mahlzeit zubereiten. Außer Kartoffeln, Zwiebeln und Eiern hatte sich jedoch nichts vorrätig. So bereitete sie dem General aus der Not heraus die erste Tortilla de patatas zu. 

Auch in Katalonien zählt die Tortilla de patatas heute zu den absoluten Klassikern und darf auf keiner Speisekarte fehlen. Im Vergleich zu Rezepten aus anderen Teilen Spaniens, verwendet man für die katalanische Tortilla de patatas reichlich Knoblauch. Außerdem bereitet man das Kartoffelomelett gerne mit Paprika und Manchegokäse zu. 

Hier geht’s zum Tortilla de patatas Rezept

Tortilla de patatas
Tortilla de patatas

8. Bacalao – das traditionelle Arme-Leute-Essen

Bacalao, bacallà im Katalanischen, ist Kabeljau, welcher traditionell durch Salzen und Trocknen haltbar gemacht wird. Ursprünglich war der Stockfisch, wie er hierzulande auch genannt wird, ein Arme-Leute-Essen. Früher wurde Kabeljau in ausreichender Menge gefangen und Salz war billig. Durch den Rückgang der Kabeljaubestände ist der Stockfisch heute recht teuer geworden und hat seinen Ruf als Arme-Leute-Essen längst verloren. Viele der traditionellen katalanischen Gerichte werden aber noch heute mit Stockfisch zubereitet und sind absolut typisch für Barcelona. 

Vor der Zubereitung muss der Bacalao erst einmal 2-3 Tage gewässert werden, damit er das Salz verliert und schön zart wird. Erst dann ist der Fisch zum Verzehr geeignet. 

Man sagt es gibt mindestens 365 Rezepte um Bacalao zuzubereiten, für jeden Tag eines. Eines meiner Lieblingsgerichte mit Bacalao sind die Buñuelos de bacalao, kleine frittierte Bällchen aus Kartoffeln und Bacalao, die Du zum Beispiel auf dem Mercat de Sant Josep – La Boqueria bekommst. Ebenfalls superlecker ist die traditionelle katalanische Vorspeise Esqueixada de bacalao, ein herrlich leichter und frischer Kabeljausalat mit Tomaten, Zwiebeln, Paprika und schwarzen Oliven. Der Salat wird auch « katalanische Ceviche » genannt, da die Zubereitung der von Ceviche ähnelt, auch wenn für die Esqueixada getrockneter und kein roher Fisch verwendet wird. 

Das Rezept für eine schnelle und einfache Esqueixada de bacalao findest Du in einem Kochbuch:


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9. Atún afumado – geräucherter Thunfisch

Eine weitere traditionelle Spezialität aus Barcelona ist geräucherter Thunfisch. Dieser wird in den Bars der katalanischen Hauptstadt gerne als Snack zu einem Gläschen Wermut serviert.

Gerne wird auf den Thunfisch ein wenig gutes Olivenöl geträufelt und man reicht einige Marcona Mandeln dazu. 

Der geräucherte Thunfisch ähnelt im Geschmack einem geräucherten rohen Schinken. In Deutschland ist geräucherte Thunfisch leider praktisch nicht erhältlich, einzig die Räucherei bietet diesen hierzulande an.

Atún afumado – geräucherter Thunfisch
geräucherter Thunfisch

10. Marcona Mandel – Die « Königin unter den Mandeln »

Die bereits erwähnte Marcona Mandel ist eine süße und fleischige Mandel aus Spanien, die nicht grundlos die « Königin der Mandeln » genannt wird – ihr Geschmack ist einfach einzigartig. 

Probieren kannst Du die leckeren Mandeln in der Casa Gispert (Carrer dels Sombrerers, 23), einem zauberhaften traditionellen Kaufmannsladen, der als einer der besten seiner Art in Europa gilt. Der über 150 Jahre alte Delikatessenladen verkauft neben Mandeln zudem Gewürze, Öle, Tapenaden, Süßigkeiten, Trockenfrüchte, Kaffee, Wein und verschiedene Nüsse, wie zum Beispiel Negrata-Haselnüsse. Diese sind ein essentieller Bestandteil vieler traditioneller katalanischer Gerichte.

Die Nüsse und Mandeln werden in der Casa Gispert übrigens bis heute in dem 150 Jahre alten Holzofen im hinteren Teil des Ladens zwei Mal wöchentlich per Hand geröstet. Und auch die anderen Produkte werden bis heute nach alter Handwerkstradition hergestellt.

11. Turrón – spanisches Mandelnougat

Turrón (katalanisch torró) wird traditionell aus Mandeln, Honig, Zucker und Eiklar hergestellt und ist eine Art weißes Nougat, das dem türkischen Honig ähnelt und vor allem zu Weihnachten gegessen wird. Ursprünglich stammt Turrón aus dem arabischen Raum, doch die Mauren brachten die köstliche Süßigkeit einst mit nach Spanien und seit dem 16. Jahrhundert wird sie nun auch in Spanien hergestellt – traditionell in der Provinz Alicante, der Provinz Valencía und in der Provinz Lleida in Katalonien. Noch heute produzieren vor allem die Nonnen aus den katholischen Klöstern rund um Alicante und Valencía das harte Turrón Duro, welches mit ganzen Mandeln daher kommt, und das Turrón Blando. Dieses wird aus gemahlenen Mandeln zubereitet und hat die Konsistenz von Marzipan.

In Barcelona kauft man hausgemachtes Turrón am besten in der Casa Colomina (Carrer de la Cucurulla, 2). Einst immigrierten die Besitzer des Ladens von Valencía nach Barcelona. Das Turrón bereiten sie heute noch auf traditionelle valencianische Art und Weise zu und es gehört zu den besten der Stadt.

Mein persönlicher Favorit ist das Turrón von Torrons Vicens (Carrer de Petritxol, 15). Die Familie Vicens, die ursprünglich aus Agramunt in der Provinz Lleida stammt, macht bereits seit 1775 Turrón in Barcelona. Ihr berühmtes hartes Torró d’Agramunt wird seit mehr als 200 Jahren nach dem selben Rezept produziert. Dafür werden Mandeln oder Haselnüsse mit Zucker, Honig und Eiklar gemischt und anschließend wird die Masse zwischen zwei runden Waffeln verteilt.

12. Crema Catalana – das traditionelle katalanische Dessert

Die Crema Catalana ist wohl die bekannteste aller spanischen Nachspeisen und kommt wie der Name schon verrät ursprünglich aus Katalonien. Doch was ist Crema Catalana eigentlich? Die Creme wird auch Crema Cremada gennant, was gebrannte Creme bedeutet und das kommt daher, dass sie mit einer dicken Karamellschicht überzogen ist. Traditionell entsteht diese Karamellschicht dadurch, dass man Zucker auf die Creme streut und diesen mit einem speziellen, im Feuer erhitzten Eisen brennt. Die Crema Catalana ähnelt der französischen Crème brûlée. Die spanische Variante wird jedoch klassisch in Tonschalen serviert und niemals mit Vanille aromatisiert. Für die katalanische Creme nimmt man Zitronen- oder Orangenschalen zum abschmecken oder auch eine Prise Zimt. Probieren kannst Du die Crema Catalana in nahezu jedem Restaurant in Barcelona. Sie steht wirklich überall auf der Speisekarte.

Hier geht’s zum katalanischen Originalrezept für Crema Catalana

13. Coca de Crema – traditioneller katalanischer Blechkuchen mit Vanillecreme

Coca ist eine katalanische Pastete oder auch eine Art Kuchen. Wobei es unzählige Varianten der Coca gibt. Sie würd sowohl süß als auch pikant serviert und mal als geschlossene Pastete mal als belegter Kuchen.

An der Küste Kataloniens werden die Pasteten häufig mit Fisch und Gemüse gefüllt, während man im Landesinneren Füllungen mit Früchten, Nüssen, Käse oder Fleisch bevorzugt. Darüber hinaus gibt es für praktisch jedes Fest in Katalonien eine eigene Coca. Es gibt bestimmte Füllungen für Ostern, Weihnachten oder San Joan. Aber auch unter dem Jahr wird Coca in allen erdenklichen Varianten gegessen. Meine Lieblings-Coca ist die Coca de Crema – eine Pastete, welche mit einer leckeren Vanillecreme gefüllt ist. Die beste Coca de Crema gibt es in der Panaderia Vilamala (Calle Agullers, 14).

Coca de Crema – traditioneller katalanischer Blechkuchen mit Vanillecreme

14. Wermut – das beliebteste weinhaltige Getränk der Stadt

« Fer el vermut » heißt auf Deutsch in etwa soviel wie « den Wermut machen ». Heißt eben, den ein oder anderen Wermut in einer Vermutería trinken gehen und dazu einige Tapas genießen. Diese Tradition des Trinkens von Vermut reicht in Barcelona lange zurück, doch einst war der Wermut ein Arme-Leute-Getränk. Seit einigen Jahren erleben die alten Vermuterías in Barcelona jedoch eine echte Renaissance und man geht wieder regelmässig Wermut trinken.

Ob jung oder alt, einfach jeder trifft sich in den düsteren Bars der Stadt, um das neue, alte Kultgetränk zu genießen. Traditionell wird das weinhaltige Getränk in Barcelona mit Eis, einer Orangenscheibe und einer Olive serviert. Dazu reicht man gerne geräucherten Thunfisch, der perfekt mit der Süße des Wermuts harmoniert.

Wermut – das beliebteste weinhaltige Getränk der Stadt
Wermut – das beliebteste weinhaltige Getränk der Stadt

15. Cava – der Champagner, der nicht Champagner heißen darf

Cava ist ein Qualitätsschaumwein, ähnlich dem Champagner, wobei er außerhalb der Champagne ebnen nicht Champagner genannt werden darf. Bereits 1872 begann man auf dem Weingut Can Codorníu in der Region Penedès, einem der bekanntesten spanischen Weinbaugebiete, mit der Erzeugung von Schaumwein nach der Flaschengärungsmethode. Dies war der Grundstein zur Produktion von Cava in Katalonien.

Einen echten Cava erkennst Du übrigens an dem Stern, welcher in den Korken eingebrannt wird. Guten Cava natürlich mit Stern, kannst Du beispielsweise in der Vila Viniteca (Carrer dels Agullers, 7) probieren und kaufen.

Die Weinhandlung Vila Viniteca wurde 1932 in La Ribera gegründet und zählt bis heute zu den besten Adressen der Stadt. Rund 6000 verschiedenen Flaschen Wein findest Du dort. Aber auch Cava, Sherry, Wermut, etwa 200 verschiedene regionale Käsesorten und eben so viele Wurstsorten, sowie andere Delikatessen findest Du in dem zauberhaften kleinen Laden.

Die Vila Viniteca in Barcelona
Die Vila Viniteca

Du siehst, es gibt mindestens 15 Gründe mal eine Städtereise nach Barcelona zu machen. Sicherlich gibt es aber noch viele andere traditionelle katalanische Produkte und Gerichte, welche Du in Barcelona kosten solltest. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ist nur eine kleine aber feine Auswahl, um Dir ein paar Ideen zu geben, welches Essen Du in Barcelona unbedingt kosten sollest. Um mehr über die katalanische Küche, ihre traditionellen Produkte und die Menschen dahinter zu erfahren, kann ich Dir außerdem empfehlen eine Food Tour durch Barcelona zu machen. Richtig tolle Touren bietet beispielsweise Culinary Backstreets an.

Alternativ findest Du auch bei GetYourGuide schöne Food Touren in Barcelona:

Kennst Du weitere Gerichte und Getränke, die man in Barcelona unbedingt probieren sollte? Dann schreib mir diese doch in die Kommentare!

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