Sehenswürdigkeiten, Insider Tipps, und Infos

Raki, Baklava und Köfte… um nur 3 Dinge zu nennen, die Du in Istanbul nicht auslassen solltest.

Aber nicht nur kulinarisch hat Istanbul einiges zu bieten. Die typischen Sehenswürdigkeiten in Istanbul solltest Du Dir auf jeden Fall anschauen. Aber in folgendem Artikel findest Du auch viele Infos und Insider Tipps, die ich von Einheimischen bekommen habe, welche meine Istanbul Städtereise unvergesslich gemacht haben.

Ich hoffe Du hast nach diesem Artikel Lust die Stadt am Bosporus zu besuchen, denn sie ist wirklich unglaublich schön.

1. Türkisches Frühstück in Istanbul

Den Hunger stillen, ist in der Türkei nur ein Nebeneffekt: hier setzt man sich an den Tisch, um mit Familie oder Freunden zusammen zu sein, ob zu Hause oder im Restaurant.

Das beginnt bereits beim Frühstück. Wobei sich das Frühstück unter der Woche auf Weißbrot, Oliven, Tomaten, Gurken, Schafskäse und Tee mit Honig beschränkt.

Am Wochenende geht man Brunchen, da dauert das Frühstück schon mal einige Stunden. Viele Restaurants in Istanbul bieten am Sonntag Brunch an. Abgerechnet werden entweder die einzelnen Dinge, die Du auf deinem Teller auftürmst, oder Du wählst gleich „all you can eat“, was du bereits für 40 TL bekommst. Die Auswahl, die Du für diesen Preis bekommst, ist gigantisch. Im Nam Port Deli in Karaköy hast Du die Qual der Wahl zwischen etwa 80 verschiedenen warmen und kalten Gerichten, Brot, Wurst, Käse und diversen Eiergerichten, dazu Tee so viel Du willst. Touristen wirst Du hier nicht treffen, hier sind die Einheimischen unter sich.


Adresse: Nam Port Café & Restaurant, Rıhtım Caddesi No:7, Karaköy Iskelesi karşısı, Karaköy, Istanbul
Öffnungszeiten: 7.00-22.00 Uhr


NAM Port, der beste Brunch in Istanbul

NAM Port, der beste Brunch in Istanbul

2. Türkischer Tee und Mokka

Çay, der türkische Tee, ist das Nationalgetränk. Er wird in einem Samovar zubereitet und in einem Glas zu jeder Gelegenheit serviert, egal ob Winter oder Sommer, Morgens oder Abends. Er gilt als Symbol der Gastfreundlichkeit.

Wenn man in der Türkei einen Laden betritt wird einem Tee angeboten. Es gibt übrigens in jedem Viertel spezielle Geschäfte, die den Tee kochen und die Händler in der Umgebung beliefern, eine der ältesten türkische Traditionen.

Türkischer Tee

Türkischer Tee

Kahve, der türkische Kaffee oder Mokka wird gemütlich nach dem Essen getrunken. Der Mokka wird bereits mit oder ohne Zucker gekocht, man wird also vorher gefragt. Vorsicht Tasse nicht ganz austrinken, sonst hast Du den ganzen Kaffeesatz im Mund.

3. Ein Spaziergang durch das Viertel Kurtuluş in Istanbul

Kurtuluş ist historisch gesehen das Viertel der Minderheiten in Istanbul, eines der multikulturellsten Viertel der Stadt.

Bereits vor 500 Jahren siedelten hier viele griechisch stämmige Kriegsgefangene an, später kamen Armenier, Migranten aus dem Iran und Irak, sowie aus der Mongolei hinzu. Auch heute leben hier Christen, sephardische Juden, und Moslems friedlich zusammen – eine Tatsache die man in der heutigen Zeit leider schon betonen muss.

Später nahm die Französische Kultur Einfluss, was man noch heute am Baustil sieht: hohe Steingebäude mit Jugendstilelementen sind charakteristisch für Kurtuluş. In den Arkaden und Läden unterhalb der Wohnhäuser findet man viele kleine Bäckereien und Tante Emma Läden. Es gibt spezielle Metzger, welche nur Innereien verkaufen, der eine Bäcker verkauft nur Brot, im nächsten Laden bekommst Du nur süße Backwaren, dazwischen Gemüsehändler und an der nächsten Ecke bekommst Du Kokoreç, eine türkische Spezialität aus klein geschnittenem, gegrillten Schafsdarm im Fladenbrot. Bist Du so mutig das zu probieren?

Zum fotografieren war dieses Viertel mein persönliches Highlight, da es sehr ursprünglich ist und es hier keine Touristen gibt. Kaum einer spricht Englisch oder Deutsch, aber alle sind superfreundlich und hilfsbereit.

Hier gibt es übrigens auch eines der besten Kebab Restaurants der Stadt: Kristal Ocakbaşı*

4. Karaköy

Karaköy ist das Stadtviertel auf der Nordseite des Goldenen Horns, wo Bosporus und Marmarameer zusammen fließen.

Das Wahrzeichen dieses Stadtteils ist der Galataturm, von dem Du einen wundervollen Ausblick über die ganze Stadt genießt.

In den vielen verwinkelten Gässchen gibt es coole Streetart, Concept Stores, kleine Gallerien und Cafés. Das Viertel wirkt sehr ländlich, jeder kennt jeden, es geht urgemütlich zu. Man merkt nicht, dass man sich in einer 22 Millionen Metropole befindet.

Hier gibt es außerdem viele schöne und günstige Unterkünfte, abseits vom Massentourismus, die meistens Touristen übernachten in Sultanahmet, nahe der Sehenswürdigkeiten.

5. Der Topkapi Palast

Früh kommen, denn hier sind einfach unglaubliche viele Touristen. Der Eintritt ist mit 45 TL auch nicht gerade günstig. Trotzdem finde ich es lohnt sich.

Der Palast war einst Wohn- und Regierungssitz der Sultane und Verwaltungszentrum des Osmanischen Reiches. Gemäß türkischer Tradition besteht der Palast aus mehreren Gebäuden, einem riesigen Harem und wundervollen Gärten. Durch seine Lage hat man auf den Terrassen einen atemberaubenden Ausblick auf das goldene Horn, den Bosporus und Istanbul.

Blick vom Topkapi Palast in Istanbul

Blick vom Topkapi Palast in Istanbul

6. Die Blaue Moschee

…wie sie im Volksmund genannt wird, eigentlich Sultan-Ahmed-Moschee, ist Istanbuls Hauptmoschee.

Auf Grund der wunderschönen weiß-blauen Fliesen wird sie Blaue Moschee genannt.

Anschauen sollte man sie auf jeden Fall, ich denke das gehört zu einem Istanbulbesuch dazu,
vor allem Abends wenn die Moschee und die Hagia Sophia beleuchtet sind, ist es toll.

Die Blaue Moschee in Istanbul

Die Blaue Moschee in Istanbul

7. Hagia Sophia

Die Hagia Sophia ist das Wahrzeichen Istanbuls und vereint die Geschichte von Islam und Christentum. Erst Kathedrale des byzantinischen Kaiserreichs, dann 500 Jahre Moschee, bis Atatürk, der Staatsgrüner der modernen Türkei, sie zum Museum erklärte.

Architektonisch hat mich die Hagia Sophia sehr beeindruckt, da sie Elemente der beiden Religionen vereint.

Tipp: Wenn Du Dir vorher schon ein Ticket kaufst*, vermeidest Du langes Anstehen.

Die Hagia Sophia in Istanbul

Die Hagia Sophia in Istanbul

8. Cisterna Basilica – Der versunkene Palast

Die Cisterna Basilica liegt gegenüber der Hagia Sophia in Sultanahmet. Sie wurde einst zur Wasserversorgung des Großen Palastes errichtet.

80.000 Kubikmeter Wasser konnten hier gespeichert werden. Als versunkener Palast wird die Zisterne bezeichnet, da die Säulen, welche aus dem Wasser ragen, einst zu Tempeln gehörten. Die 336 Säulen wurden von den Tempeln gestohlen und in der Zisterne wieder aufgerichtet.

Hier unten herrscht eine absolut mystische Stimmung und gerade im Sommer ist die Zisterne ein herrlicher Ort der beeindruckende Abkühlung bietet.

Mystische Stimmung in der Cisterna Basilica

Mystische Stimmung in der Cisterna Basilica

In der Zisterne wurde übrigens der Anfang von James Bond – Liebesgrüße aus Moskau* gedreht.

9. Die Süleymaniye Moschee

fand ich persönlich wesentlich beeindruckender als die blaue Moschee, da hier weniger los ist kann man die Ruhe genießen.

Von außen beeindruckt die Moschee mit ihren 4 schmalen Minaretten auf dem dritten Hügel der Stand. Vom Innenhof hat man einen traumhaften Blick über die ganze Stadt.

Innen fasziniert die Moschee mit einer riesigen Hauptkuppel und 24 Nebenkuppeln.

Die Süleymaniye Moschee in Istanbul

Die Süleymaniye Moschee in Istanbul

10. Istanbul Modern

Moderne Kunst und Symbol für die Weltoffenheit Istanbuls, in einer umgebauten Lagerhalle am Pier von Karaköy. Hier findest Du ausschließlich Werke einheimischer Künstler und häufig wechselnde Fotoausstellungen.

Istanbul Modern

Istanbul Modern

11. Die Istanbulküche

Ursprung der heutigen Küche in Istanbul ist die Palastküche des Osmanischen Reiches.
Durch die Minderheiten, welche in Istanbul leben, hat die heutige Küche aber auch Einflüsse aus Armenien, Griechenland und vielen arabischen Ländern.

Probieren sollte man auf jeden Fall ein Kebap, das gibt es nahezu an jeder Ecke in Istanbul, aber wenn ihr dorthin wollt wo die Einheimische Kebap essen, dann müsst ihr in einen dieser beiden Läden:


Kristal Ocakbaşı*, Eşref Efendi Sok. No:14/A, Pangaltı, Istanbul
Man sitzt um den Grill herum, der mitten im Restaurant steht und einen Großteil des Raums einnimmt.
Zubeyir Ocakbaşı*, Istiklal Caddesi, Bekar Sokak No:28, Beyoglu, Istanbul
Lass Dir einen Platz im gemütlichen Weinkeller geben!


Probier entweder das İskender Kebap, Lammfleisch das am Drehspieß gegrillt wird mit Fladenbrot und Joghurt, sowie gegrillten Tomaten und Paprika. Ich mag am liebsten das Adana Kebap, auf Spießen über Holzkohle gegrilltes Hackfleisch, scharf gewürzt, dazu gibts gegrillte Tomaten und Peperoni, Fladenbrot, Petersilie, Zitrone, Rettich, Blattsalat und rote Zwiebeln.

Adana Kebap

Adana Kebap

Ganz typisch für die Türkei sind außerdem Mezze, kleine kalte oder warme Vorspeisen. In den Meyhane, kleinen Kneipen, sucht man normalerweise erst einige kalte Vorspeisen, wie Melone mit Schafskäse, tscherkessisches Huhn, Tintenfischsalat oder Auberginenpüree von einem riesigen Tablett aus und genießt diese, bis die warmen Mezze kommen. Erst dann bestellt man das Hauptgericht. Währenddessen wird Raki oder Wein getrunken und sich unterhalten, so gehen mal schnell einige Stunden vorbei.


Die besten Mezze der Stadt bekommst Du hier: Lipsos*, Beyoglu Balik Pazari Nevizade Kameriye Sok. No. 14, Istanbul


Wer über Kalorien nachdenkt, nimmt am besten keine Nachspeise in Istanbul, zuckerarm ist hier gar nichts, aber lecker. Man kann natürlich im Restaurant einen Nachtisch bestellen, aber eigentlich geht man hier in einen der Puddingläden, muhallebici genannt, und probiert den Milchreis, überbackenen Halva, oder Pudding mit Hühnerbrust (ich weiß klingt komisch, aber schmeckt gut! Probieren!).


Ein sehr guter Puddingladen ist: Saray Muhallebicisi*, Istiklal Cd. No: 173 Beyoglu, Istanbul


Tipp: Nach dem Essen wird in fast allen Restaurants in Istanbul frisches Obst, in mundgerechte Happen geschnitten, so wie Tee vom Haus, gereicht. Auch das Wasser, das einem ohne zu fragen eingeschenkt wird, ist normalerweise inklusive.

Ein absolutes Must-Eat in Istanbul ist außerdem Balik-Ekmek, der berühmteste Snack der Stadt: ein Baguette, mit knusprig gebratener Makrele, mit Zwiebeln, Salat, Tomaten und sauer eingelegtem Blaukraut. Da bekomme ich Hunger, wenn ich nur dran denke! Yummieh!

Du bekommst die Baguettes am Fähranleger, direkt neben der Galatabrücke.

12. Süßes

Süßspeisen und Backwaren haben einen sehr hohen Stellenwert bei den Türken.

Ein Sprichwort sagt: „Süß lass uns essen und süß lass uns sprechen“, man sagt süße Speisen vermitteln zwischen zwei Parteien. So wird auch dem Besuch zuerst einmal etwas Süßes gereicht, um ihn willkommen zu heißen.

In türkischen Konditoreien, genannt Pastanesi, findet man neben Lokum (in Puderzucker gewälzter Fruchtgummi), Baklava, Sütlac (Milchreis), als auch reich verzierte Torten.

Leckere Backlava gibt es in den Filialen von Mado, bei Hafiz Mustafa findest Du das beste kandierte Obst der Stadt: Feigen, Kirschen oder Bitterorangen, aber auch unreife Walnüsse, Kürbis, Maronen, Wassermelonenschalen. Lokum kaufst Du am besten bei Üc Yildiz in Beyoglu.

Schaufenster von Mado in Istanbul

Schaufenster von Mado in Istanbul

13. Der Große Basar – wie 1001 Nacht

Der Basar ist sozusagen das älteste Kaufhaus der Stadt. Der Kuppelbau wurde bereits 1462 unter Sultan Mehmet II errichtet. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es den Basar in seiner heutigen Form: über 60 Strassen, eine Moschee, Restaurants, eine Post und eine eigene Polizeistation.

Ein wuseliger Markt, über 4000 Geschäfte, 20000 Händler, viel Kitsch und Souvenirs, aber auch Gold, Antiquitäten, Lampen, Lederwaren, Süßigkeiten, Handtücher und Klamotten.

Tipp: Lädt der Ladenbesitzer Dich auf einen Tee ein ist währenddessen Handeln verboten, das wäre eine Beleidigung. Smalltalk ist angesagt, das Geschäftliche kommt nach dem Tee.

Kaufen solltest Du hier allerdings eigentlich nicht, da hier alles doppelt so teuer wie im Rest der Stadt ist. Der Markt ist heute leider ein reiner Touristenmarkt. Aber interessant ist er allemal und tolle Fotos kann man hier auch machen!

Der Große Basar in Istanbul

Der Große Basar in Istanbul

14. Der Gewürzmarkt

Willkommen im Reich der Gerüche: In Eminönü gibt es bereits seit dem 17. Jahrhundert einen Gewürzmarkt, den Ägyptischen Markt. Er gehört zur Neuen Moschee und der Name kommt daher, dass früher mit Hilfe der Zollabgaben für Importe aus Ägypten, die Miete an die Moschee gezahlt wurde.

Du findest farbenprächtig leuchtende, kunstvoll aufgeschichtete Süßigkeiten, Kräuter und Gewürze wie Safran, Kreuzkümmel, Salbei, Minze, Sesam, Thymian, Paprika und verschiedene Pfeffersorten. Aber auch getrocknetes Obst und Gemüse, wie Auberginen und Tomaten, Nüsse und Süßigkeiten bekommst Du hier.

Willkommen im Reich der Gerüche: Der Gewürzmarkt

Willkommen im Reich der Gerüche: Der Gewürzmarkt

15. Einkaufen

Neben den jahrhundertealten Basaren gibt es natürlich auch moderne Einkaufsstraßen und Malls in Istanbul.

Die Haupteinkaufsstraße ist die Istlekal Caddesi, hier findest Du von H&M bis Gap, aber auch typisch türkischen Läden alles.

Billige Souvenirs, coole Klamotten, Platten und Ausgefallenes bekommst du in den kleinen Gassen rund um den Galataturm.

16. Streetart in Istanbul

Ich hatte alles von Istanbul erwartet, aber Streetart nicht.

Doch bin ich nicht nur einmal abrupt stehen geblieben, weil ich aus dem Augenwinkel in der Seitenstrasse ein geiles Graffiti entdeckt hatte.

Mit der sehr coolen kostenlosen App von Streetart Istanbul kannst Du dich vorab informieren, wo Du neue Kunstwerke findest.

Istanbul Studio Tours bietet außerdem echt tolle Touren an, wenn auch nicht ganz günstig, aber es lohnt sich, manche Strassen hätte ich selber einfach nicht gefunden.

Streetart in Istanbul

Streetart in Istanbul

17. Die Gastfreundschaft

Ob in Geschäften, im Kochkurs, im Hotel oder in Restaurants ist mir eine Gastfreundschaft entgegen gebracht worden, die ich so nicht kannte.

Es spielt keine Rolle ob man Tourist ist oder Türke. Es wird alles versucht, dass man sich wohlfühlt: Süßigkeiten und Tee gereicht, gefragt ob alles in Ordnung ist.

Der Hintergrund der Gastfreundschaft ist im übrigen die Religion. Der Islam sagt nämlich, dass man Gäste stets nett empfangen und gut versorgen soll. Das Verhalten zeigt Gott, dass die Person einen guten Charakter hat.

Es gibt in der Türkei das Sprichwort:

„Als Fremder kommen,
als Freund gehen.“

Vor allem in unserer Unterkunft in Istanbul, den Kamondo Apartments*, hat man uns unheimlich freundlich empfangen. Kubilay , der Besitzer hat uns alles gezeigt und Tipps gegeben. Es gab einen Begrüßungscocktail, Süßigkeiten, eine kostenlose Flasche Wein am Zimmer und sogar ein Abschiedsgeschenk. Ich kann Dir die Apartments wirklich nur empfehlen, hier bekommst Du das Rundum-sorglos Paket für wenig Geld.

Weitere schöne Hotels kannst Du hier buchen.*

Kamondo Apartments

Kamondo Apartments Istanbul

18. Das Goldene Horn

Das Goldene Horn teilt den europäischen Teil Istanbuls in zwei Teile. 1836 wurde die erste Brücke, die Galatabrücke über das Goldenen Horn gebaut, um die Stadtteile Galata mit Eminönü zu verbinden.

Wenn man Istanbul besucht kommt man automatisch hier vorbei, den schönsten Ausblick auf den natürlichen Hafen hat man aber vom Topkapi Palast.

19. Die Galatabrücke

Die Brücke wurde schon mehrmals neu errichtet, das letzte Mal 1992. Ein schwimmender Boulevard über das Goldene Horn, Aussichtspunkt, Verkehrsader und Basar.

Im Untergeschoss gibt es viele Shisha Cafés und Fischrestaurants.

Der Fisch wird oben frisch geangelt. Ein Fischer neben dem anderen steht hier so manche Nacht. Eine ganz eigene Kultur, die Männer trinken, angeln und unterhalten sich.

Diese Brücke ist für mich Istanbul, ich könnte Stunden hier verbringen und die Menschen beobachten und da geht es wohl nicht nur mir so. Geert Maks schrieb sogar ein Buch über die Galatabrücke:* Eine Reise zwischen Orient und Okzident.

Galatabrücke

Galatabrücke

20. Der Bosporus

Eine Bootsfahrt auf dem Bosporus, entlang alter Holzvillen und osmanischer Paläste, zwischen Asien und Europa, das solltest Du nicht verpassen. Istanbul vom Wasser ist ein absoluter Höhepunkt. Es gibt verschiedene Touren, von 2 Stunden bis zum Tagesausflug, dieser geht dann fast bis zum schwarzen Meer und wieder zurück.

Eine Bosporus Bootstour und andere Touren durch Istanbul kannst Du hier buchen.*

Der Bosporus

Der Bosporus

Einige Boote fahren auch zu den Prinzessinseln, 9 Inseln, auf denen die Istanbuler im Sommer ihre Wochenenden verbringen, um dem Lärm der Millionenstadt zu entfliehen.

Hier scheint die Zeit still zu stehen: Holzvillen, Pferdekutschen, eine Oase der Ruhe.

Du siehst es gibt 20 verdammt gute Gründe Istanbul zu besuchen. Ganz ehrlich, mir würden glaube ich noch 20 weitere Gründe einfallen, mich hat die Stadt total begeistert. So begeistert, dass ich gleich dieses Jahr noch einmal hin möchte, da es noch so viel zu sehen gibt. Wir spielen sogar gerade mit dem Gedanken, mal eine längere Zeit hier zu verbringen. But we will see, mal schauen was die Zukunft so bringt.

Fallen Dir noch weitere Highlights in Istanbul ein, die man nicht verpassen sollte? Hab ich was vergessen?


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