Highlights in der Kulturstadt Lublin

Die polnische Stadt Lublin gilt als « Tor zum Osten » und steht bei den meisten wohl nicht gerade auf Platz 1 der Orte, die man unbedingt gesehen haben sollte. Doch gerade deshalb ist die ostpolnische Stadt eine Reise wert. Lublin ist ein verstecktes Juwel, das ein wenig italienisches Flair verströmt und sich gleichzeitig den Charme des alten Polens bewahrt hat. Zudem zählt Lublin zu den ältesten und geschichtsträchtigsten Städten Polens.

Wenn Du Polen abseits der ausgetretenen Touristenpfade kennenlernen möchtest, wirst Du Lublin lieben. Spaziert man durch die malerischen Kopfsteinpflastergassen der historischen Altstadt, kann man zahlreiche Architekturdenkmäler entdecken und sich auf eine eindrucksvolle Reise durch die Geschichte der Stadt begeben, aber auch kulinarische Spezialitäten entdecken. Welche Sehenswürdigkeiten Du in Lublin nicht verpassen solltest und wo man gut essen kann, verrate ich Dir im folgenden Artikel und dazu gibt es noch eine ganze Menge Infos rund um die Stadt.

Allgemeine Infos über Lublin

Die Studentenstadt Lublin liegt in der gleichnamigen Woiwodschaft Lublin ganz im Osten Polens und ist die größte Stadt in Ostpolen. Bereits 1317 erhielt Lublin das Stadtrecht und kann somit auf eine mehr als 700-jährige Stadtgeschichte zurückblicken. 

Aufgrund der Lage an mehreren wichtigen europäischen Handelsrouten wurde Lublin ein Treffpunkt östlicher und westlicher Kulturen, was sich noch heute in der Architektur und der regionalen Küche widerspiegelt.

Im 16. Jahrhundert entstand eine große Rivalität zwischen den christlichen und jüdischen Einwohnern Lublins, woraufhin der König verfügte, dass Lublin das Recht habe, Juden nicht länger zu dulden. Daraufhin errichteten die Juden ein Viertel außerhalb der Stadtmauern Lublins, in welchem Christen wiederum nicht geduldet wurden. Diese Situation hatte über Jahrhunderte Bestand, obwohl rund 40 % der Lubliner Bevölkerung Juden waren. 

Während des Zweiten Weltkriegs wurden diese von den Deutschen ins Lubliner Ghetto deportiert, wo zu Hochzeiten rund 43.000 Menschen lebten. Den Zweiten Weltkrieg überlebten allerdings nur 230 Juden, die anderen kamen in den Vernichtungslagern Majdanek und Belzec ums Leben. Die Stadt selbst überstand den Krieg relativ unbeschadet und so ist die Geschichte in der Altstadt noch heute spürbar.

12 Sehenswürdigkeiten & Geheimtipps für Lublin in Ostpolen

1. Stare Miasto: Die Altstadt von Lublin

Während der kommunistischen Ära verfiel das historische Zentrum Lublins zusehends. Einige Gebäude wurden später renoviert und erstrahlen heute wieder in altem Glanze. Viele der Häuser verfallen jedoch zusehends vor allem aufgrund von ungeklärten Eigentumsverhältnissen. Doch gerade das verleiht der Stadt einen ganz besonderen Charme. Hier ist nichts geleckt, sondern einfach authentisch.

Die labyrinthartigen, kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt von Lublin säumen gotische Kirchen, barocke Paläste und wunderschöne, farbenfrohe Kaufmannshäuser aus der Renaissance. Manche Fassaden dieser Häuser sind mit prächtigen Gemälden verziert. 

Zudem findest Du in der Altstadt viele entzückende kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants. Sehenswert ist auch der von Bürgerhäusern gesäumte Marktplatz (Rynek), in dessen Mitte sich das Alte Rathaus im klassizistischen Stil erhebt.

Auf dem Dachboden des Gebäudes am Rynek 4 wurden im Jahre 2010 Glasnegative gefunden, welche die Vorkriegsbewohner von Lublin, vor allem die lokalen Juden zeigen. Im Rahmen des Projektes « Gesichter einer nicht mehr existierenden Stadt » wurden diese vergrößert und Du kannst sie heute in zahlreichen Fenstern vieler verlassener Mietshäuser betrachten. Die bewegenden großformatigen Fotografien beleben die Erinnerung an Menschen wieder, die während des Holocausts ums Leben kamen oder vertrieben wurden – heute blicken sie wieder auf ihre Straßen.

2. Das Krakauer Tor: Brama Krakowska

Die historische Altstadt von Lublin ist durch zwei Stadttore zugänglich: das Grodzka-Tor und das Krakauer Tor (Brama Krakowska). 

Letzteres bildet den wichtigsten Eingang zur Altstadt und ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Das Krakauer Tor ist gen Westen in Richtung Krakau ausgerichtet und trägt daher diesen Namen. Es wurde bereits im 14. Jahrhundert errichtet und ist damit eines der ältesten Stadttore Polens. Seitdem ist das Tor aber nicht nur einmal umgebaut worden, daher mutet es etwas merkwürdig an. Im unteren Teil des Tores finden sich Backsteinzinnen, die an ein mittelalterliches Schloss erinnern. Der schneeweiße Turm scheint hingegen dem Barock entsprungen.

Im Brama Krakowska befindet sich heute das Stadthistorische Museum von Lublin, in dem man alles über die Geschichte der Stadt von den Anfängen bis heute erfährt.

3. Das Grodzka-Tor

Das zweite Eingangstor zur Stadt ist das Grodzka-Tor, vor dem die « Ewige Lampe » steht. Sie ist die letzte noch existierende Lampe aus der Vorkriegszeit und brennt zum Gedenken an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Einwohner der Stadt Tag und Nacht.

Das Grodzka-Tor wurde ebenfalls im 14. Jahrhundert errichtet. Da es die Grenze zwischen dem christlichen und dem jüdischen Viertel der Stadt bildete, wurde es häufig einfach nur als Judentor bezeichnet. Das Grodzka-Tor beherbergt heute eine Ausstellung, die einen spannenden Einblick in die jüdische Geschichte Lublins ermöglicht.

4. Der Plac po Farze

Auf dem Plac po Farze stand einst die Pfarrkirche St. Michael’s, worauf auch der Name des Platzes hinweist. Übersetzt bedeutet « Po Farze » einfach nur « nach der Pfarrkirche ». Die Kirche wurde ursprünglich im 9. Jahrhundert erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie jedoch mehrfach zerstört und wieder aufgebaut.

Heute finden sich auf dem Platz lediglich die Fundamente der alten St. Michael’s Kirche, die bei archäologischen Ausgrabungen gefunden wurden. Zu den Funden zählten außerdem mittelalterliche Münzen, Keramik, Grabsteine und andere religiöse Relikte.

Vom Plac po Farze genießt man einen schönen Ausblick auf das Lubliner Schloss.

5. Die Bäckerei Kuzmiuk

Ohne Cebularz geht in Lublin wenig. Die kleinen Weizenfladen mit Zwiebeln und Mohnsamen haben ihren Ursprung in der jüdischen Küche und vor dem Zweiten Weltkrieg kannte man sie als « Pletzel » oder « Pletzlach ». Heute gibt es das herzhafte Gebäck wieder in jeder Bäckerei der Stadt zu kaufen, aber eben als Cebularz. 

Die besten Cebularz, so sagt man, gibt es in der Bäckerei Kuzmiuk, der ältesten Bäckerei der Stadt. Wobei älteste Bäckerei heißt, dass hier seit Weihnachten 1944 gebacken wird, denn keine der alten Bäckereien Lublins überstand den Zweiten Weltkrieg. Neben köstlichen Cebularz gibt es in der Piekarnia Kuzmiuk zudem ausgezeichnetes handwerklich gebackenes Brot und anderes traditionelles Gebäck aus der Region, das bis heute nach alten Rezepten gebacken wird.

Adresse: Furmanska 4, 20-122 Lublin | Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 5.30 – 16.00 Uhr, samstags bis 14.30 Uhr

Geheimtipp

Längst sind Cebularz so etwas wie ein Symbol für Lublin und die Bewohner der Stadt werden in Polen scherzhaft Cebularze« Zwiebeler » – genannt. Da wundert es dann auch nicht, dass es in Lublin ein eigenes Cebularz-Museum gibt. In diesem erfährst Du nicht nur alles über die traditionelle Spezialität aus Lublin, sondern auch vieles über die Stadt und ihre Bewohner.

6. Das Lubliner Schloss: Zamek Lubelski

Das Wahrzeichen der Stadt ist das neugotische Lubliner Schloss, das aus dem 12. Jahrhundert stammt und ursprünglich als Holzfestung errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es jedoch immer wieder umgebaut und erweitert. Sein heutiges Aussehen erhielt das Gebäude größtenteils durch Umbauarbeiten im 19. Jahrhundert.

Im Zweiten Weltkrieg nutzten die Nazis das Schloss als Gefängnis und die Kommunisten setzten die traurige Geschichte des Schlosses anschließend fort: Sowohl die sowjetische Geheimpolizei als auch die polnische Staatssicherheit hielten hier Tausende Regimegegner gefangen und richteten viele von ihnen hin. Nach der Schließung des Gefängnisses wurde das Nationalmuseum im Schloss untergebracht, das Werke bedeutender polnischer Maler beherbergt.

Aus dem Mittelalter ist der Donjon, eine Mischung aus Wohn- und Wehrturm erhalten geblieben. Von der Aussichtsterrasse auf eben diesem genießt man übrigens einen traumhaften Blick auf den rechteckigen Innenhof, der von Arkaden umgeben ist, aber auch auf Lublin und die Umgebung.

Das Highlight des Lubliner Schlosses ist aber sicherlich der Besuch der Dreifaltigkeitskapelle. Sie ist neben dem Turm das einzig vollständig erhaltene Gebäude des Schlosses. Die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit zählt zu den wertvollsten und interessantesten Baudenkmälern in Polen. Ungewöhnlich ist die Verbindung gotischer Architektur mit Renaissancefresken im byzantinischen Stil, die sich im Inneren der Kapelle finden. Die bunten russisch-orthodoxen Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert zählen zu den besterhaltenen in ganz Polen.

Am Fuße der Burg erstreckt sich der weitläufige Schlossplatz. Wunderschöne alte Häuser säumen diesen, wobei sie gar nicht alt sind, denn sie wurden erst in der Nachkriegszeit erbaut. Bis 1942 stand die Burg inmitten des dicht bebauten jüdischen Viertels, welches von den Nazis abgerissen wurde, nachdem sie die jüdischen Bewohner in Vernichtungslager deportiert hatten.

7. Die Johanneskathedrale

Als die St.-Johannes-Kathedrale, die dem Heiligen Johannes dem Täufer und Heiligen Johannes dem Evangelisten gewidmet ist, zwischen 1592 und 1617 als Jesuitenkirche erbaut wurde, war sie eine der ersten Barockkirchen in Polen.

Sehenswert sind vor allem der barocke Hauptaltar und die illusionistischen Malereien von Josef Mayer, die die Apokalypse, Kirchenväter und Heilige des Jesuitenordens darstellen.

Eine Besonderheit ist außerdem die Akustik in der Kathedrale, denn aufgrund der speziellen Gewölbekonstruktion sind sogar geflüsterte Worte in der ganzen Kirche gut hörbar.

Adresse: Krolewska 10, 20-109 Lublin | Öffnungszeiten: täglich von 6.30 – 20.00 Uhr

8. Der Trinitarierturm

Der 60 Meter hohe Trinitarierturm ist der höchste und auch sicherlich der schönste Aussichtspunkt in der Lubliner Altstadt – genießen kann man den Ausblick allerdings erst, wenn man die 207 Stufen bewältigt hat.

Ursprünglich wurde der barocke Turm im 17. Jahrhundert als Teil des Trinitarierklosters erbaut. Sein heutiges Aussehen und die Höhe erhielt der Turm allerdings erst durch einen Umbau im Jahre 1819 durch den italienisch-polnischen Architekten Antonio Corazzi.

Einst diente der Turm als Glocken- und Wehrturm. Heute findet sich darin das Museum der Erzdiözese Lublin, das eine große Sammlung sakraler und religiöser Kunst präsentiert.

Auf der Spitze des Turms sitzt übrigens ein Hahn. Der Legende nach soll er die Bewohner Lublins vor Gefahren warnen.

Adresse: Krolewska 10, 20-109 Lublin | Infos zu Öffnungszeiten und Eintritt

9. Die Basilika St. Stanislaus

Herrliche Ruhe findest Du in den Kreuzgängen des Dominikanerklosters und auch ein Blick in die Basilika St. Stanislaus lohnt. Die Dominikanerkirche wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert im Stile der Gotik erbaut, im 16. Jahrhundert nach einem verheerenden Stadtbrand jedoch im Renaissancestil wieder aufgebaut.

Ein fast vier Meter breites Bild eben dieses Brandes der Stadt Lublin findest Du im Inneren der Kirche. Die zentrale Szene stellt eine Prozession von Dominikanermönchen dar, die ein Fragment vom Jesuskreuz vor sich hertragend zur brennenden Burg ziehen. Dank der Wundertätigkeit der Reliquie konnte das Feuer gelöscht werden. Im südlichen Seitenschiff hängen weitere Bilder, die von wundersamen Ereignissen in Zusammenhang mit der Reliquie berichten. 

Das Fragment vom Kreuz hatte Bischof Andrzej aus Kiew im Jahre 1420 mit nach Lublin gebracht. Aufbewahrt wurde die Reliquie in der Kapelle der Familie Firlej. Sie machte die Dominikanerkirche zu einem der bedeutendsten Pilgerorte in Polen. Das Fragment wurde jedoch im Jahre 1991 gestohlen. Doch auch andere wertvolle Kunstschätze wie beispielsweise der klassizistische Hauptaltar sind sehenswert.

Adresse: Zlota 9, 20-112 Lublin | Öffnungszeiten: täglich von 9.00 – 17:.00 Uhr außer während der Gottesdienste.

10. Das Restaurant Mandragora

Direkt am Marktplatz, im Herzen von Lublin, befindet sich das jüdische Restaurant Mandragora. Betritt man das Restaurant, ist es ein wenig, als würde man in einem jüdischen Wohnzimmer längst vergangener Zeiten Platz nehmen und genau so sollen sich die Gäste hier auch fühlen: Zuhause.

Alte Fotos zieren die Wände des Restaurants. Auf den Tischen finden sich zauberhafte Spitzendeckchen, im Hintergrund läuft jüdische Musik und auf den Tisch kommen hausgemachte israelisch-jüdische Spezialitäten, die genauso viele Geschichten erzählen wie das Restaurant selbst.

Die Gerichte werden im Mandragora nach traditionellen Rezepten gekocht, die von Generation zu Generation weitergereicht werden. Sehr zu empfehlen sind beispielsweise die Ente mit Tzimmes (eine Art süß-pikanter Eintopf aus Möhren, getrockneten Früchten, Honig und Gewürzen) oder die Falafel mit cremigem Hummus. Auch die Latkes, eine Art Reibekuchen, die traditionell zum Lichterfest Chanukka serviert werden, sind köstlich.

Adresse: Rynek 10, 20-112 Lublin | Öffnungszeiten: täglich von 7.30 – 22.00 Uhr, freitags und samstags bis 0.00 Uhr

11. Die Krakauer Vorstadt und der Litauer Platz

Außerhalb der Altstadt verläuft die Prachtstraße Krakowskie Przedmiescie vom Krakauer Tor bis zum Litauer Platz. Wortwörtlich übersetzt heißt die Flaniermeile « Krakauer Vorstadt », was darauf zurückzuführen ist, dass die Straße Richtung Krakau führt. 

Prachtvolle Paläste säumen die Straße, an deren Ende sich der Litauische Platz befindet. Dort steht ein Denkmal in Form eines Obelisken, der an die historische Verbindung zwischen Polen und Litauen während der gemeinsamen Republik von 1569 erinnert. Angelegt wurde der Plac Litewski allerdings erst im 20. Jahrhundert von den Sowjets, die den Platz für ihre Militärparaden nutzten. Heute kann man hier eine kleine Pause einlegen, sich auf einer der Bänke im Schatten ein wenig ausruhen und das Plätschern des Brunnens genießen. Allabendlich findet hier eine Licht-und Lasershow mit musikalischer Untermalung statt.

12. Das Freilichtmuseum Lublin

Das Freilichtmuseum Lublin am Stadtrand ist das größte seiner Art in Polen. Das 1960 gegründete Muzeum Wsi Lubelskiej beherbergt mehr als 120 historische und sorgfältige restaurierte Gebäude aus unterschiedlichen Jahrhunderten und verschiedenen Teilen der gesamten Region Lublin. 

Dazu zählen Bauernhäuser, eine Windmühle, eine griechisch-orthodoxe Kirche und zahlreiche Handwerksbetriebe, die andernorts abgetragen und in mühevoller Kleinarbeit im Museum wieder aufgebaut wurden, um das historische Erbe der Region zu würdigen. In einem weiteren Teil findet sich eine typische Kleinstadt, die das Leben in Lublin vor dem Zweiten Weltkrieg zeigt.

Adresse: al. Warszawska 96, 20-824 Lublin | Öffnungszeiten: täglich von 9.00 – 17.00 Uhr | Eintritt: PLN 12.00

Warst Du schon mal in Lublin? Hast Du noch mehr Tipps für die unentdeckte Stadt im Osten Polens? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!


Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Fremdenverkehrsamt in Berlin sowie mit Partnern in der Region: der Regionalen Tourismusorganisation Lublin und der Lokalen Tourismusorganisation Metropolia Lublin. Auf der Website www.polen.travel findest Du viele weitere Informationen zum Thema Reisen nach Polen. Weitere Informationen über die Region Lublin findest Du auf www.lubelskie.travel und über die Stadt Lublin auf www.lublininfo.com/en.

HAT DIR DER ARTIKEL GEFALLEN? BITTE TEILE IHN!
Nina | Reisehappen Food- und Reiseblog
Nina

Hi! Ich bin Nina von Reisehappen! Bloggerin, Grafikerin & Illustratorin, Foodie und leidenschaftliche Köchin, Käseliebhaberin, Reisejunkie, Workaholic, Yoga addicted, 6 Kontinente – 70 Länder und noch immer vom Fernweh geplagt.