Tahiti – Reisetipps für den Urlaub in der Südsee

{Werbung} Tahiti ist für viele Synonym für das Paradies. Die Südseeinsel hatte für viele schon immer eine magische Anziehungskraft und gilt als sagenumwobenes Reiseziel. Die Realität ist: Tahiti ist ein absolutes Paradies. Kein Wunder, dass schon Paul Gauguin, Jack London und Marlon Brando dem Charme des Inselparadieses in der Südsee erlagen. Tahiti hat etwas Magisches, übt eine Faszination aus, die man nur schwer in Worte fassen kann. Die Polynesier nennen dies Mana, eine Macht spiritueller Natur.

Bei Tahiti denkt natürlich jeder sofort an Traumstrände, die hat Tahiti auch. Jedoch hat mich die Insel vor allem durch seine Vielfalt in den Bann gezogen. Neben Traumstränden hat Tahiti nämlich auch eine ganze Menge Kultur, atemberaubende Natur und kulinarische Highlights zu bieten. Dennoch bleiben viele Touristen nur ein oder zwei Tage auf Tahiti, bevor sie weiterreisen nach Bora Bora oder Mo’orea, oder mit der Aranui aufbrechen in Richtung Marquesas. Auch unser Ziel waren die Marquesas-Inseln, dennoch hatte ich insgesamt 7 Tage Zeit die größte Insel des französischen Überseegebietes Französisch-Polynesien im Südpazifik genauer unter die Lupe zu nehmen.

All meine Tipps für Sehenswürdigkeiten, Ausflüge, Restaurants und allgemeine Infos für Tahiti findest Du im folgenden Artikel:

Ausflüge und Sehenswürdigkeiten auf Tahiti

Papeete – Tipps für Tahitis Hauptstadt

Die Hauptstadt Papeete hat rund 26.000 Einwohner und gilt als wirtschaftliches Zentrum Französisch Polynesiens. Besondere Sehenswürdigkeiten hat die Stadt selbst nicht wirklich zu bieten. Sehenswert ist jedoch die lebhafte Markthalle, in der man die Einheimischen beim Einkaufen beobachten kann und außerdem, für tahitianische Verhältnisse, äußerst günstige Snacks findet. Außerdem findet man auf dem Markt auch hübsche Souvenirs. Wer mehr über die Aufzucht der Tahitiperlen erfahren möchte sollte dem Perlenmuseum von Robert Wan einen Besuch abstatten.

Markthalle Papeete Tahiti
Markthalle Papeete Tahiti

Ansonsten empfiehlt es sich, sich einfach durch die Strassen Papeetes treiben zu lassen, denn diese sind voller Streetart von lokalen und internationalen Künstlern. Hier geht es wirklich bunt zu. Noch selten habe ich so viel Streetart auf einen Haufen gesehen wie auf Tahiti. Selbst ein Werk von Eduardo Kobra, der bekannt ist für seine fotorealistischen Streetart Meisterwerke in New York und weltweit, ist in Papeete vertreten. Doch auch zum Shoppen lohnt ein Bummel durch die Stadt. Du findest hier vor allem zahlreiche, die bekannte Marken zu relativ günstigen Preisen anbieten.

Streetart Papeete Tahiti
Streetart Papeete Tahiti

Inselrundfahrt auf Tahiti Nui – Mit dem Mietwagen unterwegs auf der Südseeinsel

Auf keinen Fall verpassen sollte man jedoch eine Inselrundfahrt auf Tahiti Nui. Heißt, Du solltest Dir unbedingt ein Auto mieten, denn sonst verpasst Du die schönsten Ecken der Doppelinsel. Selbstfahren ist auch ganz einfach auf Tahiti. Es herrscht Rechtsverkehr, Du darfst auch außerhalb der Ortschaften maximal 60 km/h fahren und es gibt nur eine 120 km lange Küstenstrasse rund um die Insel. Verfahren kann man sich also eigentlich nicht.

Am besten beginnt man die Tour von Papeete aus im Uhrzeigersinn. Mit Zwischenstopps entlang der Strasse benötigst Du für die Tour etwa einen Tag. Folgende Sehenswürdigkeiten solltest Du entlang der Route nicht verpassen:

Tombeau du Roi Pomare V.

Nur unweit von Papeete führt eine Straße bei Arue zum Tombeau du Roi Pomare V., dem Grab des letzten Königs von Tahiti. Das Gefäß auf dem turmartigen Grabdenkmal stellt angeblich eine griechische Urne dar. Man munkelt aber auch es sei eine Schnapsflasche, da der letzte König dem Alkohol wohl sehr zugeneigt war.

Tombeau du Roi Pomare V. Tahiti
Tombeau du Roi Pomare V. Tahiti Tahiti
Tombeau du Roi Pomare V. Tahiti Tahiti
Pointe Vénus

Bevor man nun den Pointe Vénus erreicht, sollte man kurz davor auf der Anhöhe bei Tahara’a stoppen und den traumhaften Blick über die Baie de Matavai bis nach Mo’orea genießen. Das Wahrzeichen von Pointe Vénus ist ein alter Leuchtturm, der einst den Seeleuten den weg wies. Doch schon vor dem Bau des Leuchtturm ging die Baie de Matavai in die Geschichte ein: 1769 ging James Cook mit seiner Endeavour hier vor Anker und gab der Landzunge ihren heutigen Namen – Er hatte damals Wissenschaftler mit an Bord, die den Verlauf der Venus erforschen wollten. Ganze dreimal kehrte Cook in die Bucht zurück. Später ging auch William Bligh mit seiner Bounty hier vor Anker. So wurde hier 1935 auch der Film Meuterei auf der Bounty mit Clark Gable gedreht. Abgesehen davon kann man an dem traumhaften schwarzen Sandstrand auch herrlich Entspannen und Baden.

Baie de Matavai Tahiti
Pointe Vénus
Trou du Souffleur

Ebenfalls sehenswert sind die steilen Klippen am Pointe d’Arahoho, hier bietet sich nämlich ein ganz besonderes Naturschauspiel. Das Meer gurgelt durch die zahlreichen Öffnungen des Vulkangesteins und direkt neben der Strasse schiessen meterhohe Wasserfontänen durch die Blaslöcher in die Höhe. Daneben findest Du außerdem einen bezaubernden kleinen und einsamen Sandstrand.

Trou du Souffleur
Trou du Souffleur
Cascades de Tefa’arumai

Am Ende des Bucht lohnt ein kurzer Abstecher in das malerische Vaipuu-Tal zu den drei Wasserfällen der Cascades de Tefa’arumai. Ein markierter Pfad führt durch ein Bambushain zu den imposanten Kaskaden. Turnschuhe sind hier empfohlen, da die Wege recht rutschig sind.

Taravao

Das Städtchen Taravao befindet sich direkt an der Landzunge zu Tahiti Iti, der kleinen Schwester von Tahiti Nui. Von hier aus führen zwei Stichstrassen weiter nach Tahiti Iti. Ansonsten hat die Stadt selbst nicht wirklich viel zu bieten, doch kann man bei Chez Loula et Remy wunderbar eine Pause einlegen und sich für die zweite Hälfte der Rundfahrt stärken. Das Restaurant serviert ausgezeichnetes Poisson cru.

Der Botanische Garten 

Nächster Stopp ist der botanische Garten bei Kilometer 51,2. Er wurde in den 1920er Jahren von Harrison W. Smith angelegt. Neben aus aller Welt importierten Pflanzen findest Du hier aber auch einen einsamen kleinen weißen Strand – sonst eher selten auf Tahiti. Gleich neben dem Botanischen Garten liegt das Gauguin-Museum, das allerdings nur unregelmässig geöffnet ist.

Botanischer Garten Tahiti
Botanischer Garten Tahiti
Botanischer Garten Tahiti
Botanischer Garten Tahiti
Botanischer Garten Tahiti
Papara

An der Küste nur unweit von Papara findest Du heute noch die Überreste der einst vermutlich größten und bedeutendsten Kultstätte der Insel. Die Ausmaße des Marae Mahaiatea kann man heute nur noch erahnen. Dennoch herrscht hier eine ganz besondere Atmosphäre, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Darüber hinaus befindet sich nur unweit der Ortschaft die Popoti-Bucht, die als einer der besten Surfspots der Insel gilt. Schon von der Strasse kann man hier Tahitianer, wie Touristen, auf der Suche nach der perfekten Welle beobachten.

Popoti-Bucht Tahiti
Popoti-Bucht Tahiti
Grottes de Mara’a

Die Ortschaft Mara’a ist umgeben von mehreren Höhlen, wobei nur die Tropfsteinhöhle Vaipoiri leicht zugänglich ist. Baden ist in dem eiskalten Süßwasser nicht erlaubt, doch ein kurzer Stopp lohnt.

Paea

Letzter Stop meiner Inselrundfahrt war der Tempelplatz Marae Arahurahu in Paea. Der „Tempel der Asche“ ist in den 50er Jahren komplett restauriert worden und so werden hier heute auch ab und an wieder polynesische Riten durchgeführt. 

Marae Arahurahu
Marae Arahurahu

Die Halbinsel Tahiti Iti – Die vergessene kleine Schwester von Tahiti Nui

Tahiti Iti gilt ein wenig als die vergessene kleine Schwester von Tahiti Nui. Die ganze Insel ist noch wilder und ursprünglicher als die große Schwester. Im Gegensatz zu Tahiti Nui gibt es hier keine Küstenstrasse die rund um die Insel führt. Doch gibt es eine Strasse von Taravao an die Nordküste bis Tautira und eine an der Westküste bis Teahupo’o. 

Besonders reizvoll ist die Fahrt von Taravao über Afaahiti auf das 600 m hoch gelegene Plateau de Taravao, denn hier zeigt sich Tahiti noch einmal von einer ganz anderen Seite. Die mit Eukalyptusbäumen gesäumte Strasse führt durch Farmland, vorbei an Kühen, Ziegen und Pferden bis hoch zum Aussichtspunkt Vaiafaufa. Zwar war der Blick bei mir nebelverhangen, dennoch war der Panoramablick auf beide Teile Tahitis atemberaubend.

Plateau de Taravao

Wer einmal einen der spektakulärsten und gefährlichsten Surfspots der Welt sehen möchte, sollte sich aufmachen in Richtung Teahupo’o – Tahiti’s Monsterwelle am Ende der Straße. Teahupo’o bedeutet übrigens wörtlich übersetzt „Platz der Totenköpfe“. Der Name kommt der Legende nach von den kannibalischen Vorgängen in Teahupo’o. Der Sohn des Königs Tehapo’o rächte einst seinen Vater, indem er das Hirn seines Schlächters bei lebendigem Leib verspeiste. 

Dass die Welle heute so heißt passt jedoch ziemlich gut, denn sie ist ein Monster das rund 400 Meter vor dem Korallengürtel der Insel lauert und leider schon zahlreiche Todesopfer gefordert hat. Sie gilt als eine der tödlichsten Wellen der Welt. Wer dennoch einmal die wagemutigen Surfer in Teahupo’o beobachten möchte, der kann eine Wave Watching Tour buchen.

Teahupo’o Tahiti
Teahupo’o Tahiti
Teahupo’o Tahiti

Tahiti Safari – Jeeptour durch Inselinnere

Eine Safari durch das Papenoo Valley im Landesinneren der Insel ist für mich DAS Must-do auf Tahiti ist. Eine Tour durch das Landesinnere ist auf eigene Faust kaum möglich, es sei denn Du mietest Dir für viel Geld einen eigenen Jeep. Mit einem normalen Mietwagen ist dieser Ausflug nicht machbar. 

Doch empfehle ich Dir eine Tour mit einem lokalen Anbieter, wie zum Beispiel Tahiti Safari Expedition, zu buchen. Die Schotterpiste durch die Berge ist wirklich mehr als abenteuerlich und nichts für schwache Nerven. Gleich neben der Strasse fallen die Klippen steil ab, man muss außerdem mehrere Flüsse durchqueren und bei Gegenverkehr wird’s richtig lustig, denn die Strasse ist eigentlich nur einspurig. Ich hätte hier defintiv nicht selbst fahren wollen, obwohl ich wirklich gerne Auto fahre. Darüber hinaus erhältst Du bei einer geführten Safari ganz viele Infos zu Flora, Fauna, Geschichte, Kultur und das Leben in Polynesien. Genau das macht die Tour aus.

Tahiti Safari – Jeeptour durch Inselinnere
Tahiti Safari – Jeeptour durch Inselinnere
Tahiti Safari – Jeeptour durch Inselinnere
Tahiti Safari – Jeeptour durch Inselinnere
Tahiti Safari – Jeeptour durch Inselinnere

Die Safari führt Dich rund um den Papenoo-Krater in das Herz Tahitis. Hier zeigt Tahiti wie ich finde seine ganze Schönheit. Mit dem Jeep fährst durch die geheimnisvollen Berge, dicht bewachsen mit Palmen, riesigen Farnen und tropischen Blumen. Es geht vorbei an zahlreichen Wasserfällen und Seen und immer wieder bieten sich atemberaubende Ausblicke über die Insel, die durch Licht- und Schattenspiele der Wolken noch dramatischer sind als sowieso schon. Ein Badestopp und Mittagessen inmitten des Kraters sind außerdem Teil dieses Ausflugs.

Tahiti Safari – Jeeptour durch Inselinnere

Tauchen auf Tahiti

Mit seinen blau schimmernden Lagunen, Riffen und bunten Korallen gilt Französisch Polynesien als eines der schönsten Tauchreviere der Welt. Teilweise hat man eine Sicht bis zu 60 Meter. Die Tauchspots sind noch nicht überlaufen und Haie, Stachelrochen, und Muränen zu sehen ist hier defintiv garantiert.

Bekannt zum Tauchen sind vor allem die Atolle der Tuamotus, wie Rangiroa und Fakarava. Aber auch rund um Tahiti finden sich ausgezeichnete Tauchspots, bei welchen Du zum Beispiel auch Schiffswracks und ein Flugzeugwrack erkunden kannst.

Von Herzen empfehlen kann ich Dir das Eleuthera Tahiti Diving Center in Punaauia. Du kannst hier einzelne Tauchgänge, aber auch Pakete mit mehreren Tauchgängen buchen. Neben dem PADI – Open Water Diver werden hier natürlich sämtliche weitere Ausbildungsstufen des PADI-Systems angeboten. 

Essen auf Tahiti 

Die Roulottes am Place Vaiete

Wirklich günstig Essen kann man auf ganz Tahiti nicht. Doch eine halbwegs günstige und verdammt gute Alternative sind die Roulottes am Place Vaiete in Papeete. Die Roulottes, rollende Garküchen – oder auch Foodtrucks, findest Du auf der ganzen Insel. Mal steht ein Truck einfach in einem Vorgarten an der Strasse, mal findest Du eine Ansammlung mehrerer Roulottes auf einem Platz. Klassisch bekommst Du an den Roulottes Fisch und Fleisch vom Grill, Poisson cru fehlt natürlich auch nicht auf den Karten, darüber hinaus sind Thunfischtartare und Sashimi an nahezu jeder Garküche erhältlich. Dazu gibt es an den Roulottes am Place Vaiete auch Foodtrucks die chinesische und thailändische Spezialitäten servieren. Wer auch auf Tahiti nicht auf die italienische Pizza verzichten möchte, der wird hier ebenfalls fündig.

Roulottes am Place Vaiete in Papeete
Roulottes am Place Vaiete in Papeete
Roulottes am Place Vaiete in Papeete

Die Roulottes am Parkplatz Aorai Tini Hau

Nur unweit unseres Hotels, am Parkplatz Aorai Tini Hau, wurden jeden Abend ebenfalls eine Handvoll Roulottes aufgebaut. Neben den Klassikern, die wir auch am Place Vaiete serviert bekamen, gab es hier auch einen Foodtruck der frische Crêpes servierte. Die Roulottes auf diesem Parkplatz sind sehr beliebt bei den Einheimischen und Abends herrscht hier eine Menge Trubel, dennoch lohnt es sich mal ein paar Minuten auf ein freies Tischchen zu warte. Die Speisen sind allesamt ausgezeichnet und die Roulottes am Parkplatz Aorai Tini Hau sind noch ein wenig günstiger als die am Place Vaiete.

Restaurant Blue Banana in Punaauia

Im Vergleich zu den Roulottes ist das Restaurant Blue Banana mal knackig teuer, dennoch empfehle ich Dir einen Besuch. Schon die Lage des Restaurants ist traumhaft. Man speist auf einer Terrasse auf Pfählen im Wasser. Besonders bei Sonnenuntergang sitzt man hier natürlich traumhaft. Das Ambiente ist nicht wirklich schick, aber doch ein wenig gehobener,. Dementsprechend ist auch das Klientel, das das Restaurant besucht – gut betuchte Tahitianer und Franzosen, welche auf Tahiti leben. Touristen verirren sich eher selten hierher. Doch waren die drei verschiedenen Varianten des Thunfischtartare wirklich ein absolutes Gedicht.

Adresse: PK 11, Puna’auia | Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 12.00 – 14.00 Uhr und von 18.30 – 22.00 Uhr, Sonntag von 12.00 – 14.00 Uhr

Restaurant Blue Banana in Punaauia

Restaurant Chez Loula et Remy in Taravao

Dass ich mehrmals im gleichen Restaurant esse, das kommt tatsächlich sehr selten vor. Das Restaurant Chez Loula et Remy in Taravao hat es mir jedoch so angetan, dass ich gleich zwei Mal dort war. 

Das Restaurant liegt ganz unscheinbar versteckt in einer Seitenstrasse. Nur auf Grund einer Empfehlung bin ich überhaupt hier gelandet, sonst hätte ich das Restaurant sicher gar nicht gefunden. Doch es lohnt sich wirklich. Hier speisen ausschließlich Einheimische und das inmitten von Fussballschals und Vereinsflaggen aus aller Welt. Die Portionen als üppig zu bezeichnen wäre drastisch untertrieben. Sie sind, wie so häufig in Polynesien, gigantisch groß. Bei kleinem Hunger empfiehlt es sich wirklich eine Portion zu teilen. 

Doch ist die Thunfischtrilogie bestehend aus Sashimi, Tartare und Carpaccio wirklich ein absolutes Gedicht. Auch zu empfehlen sind die Moules frites – die Miesmuscheln werden in einer wirklich göttlichen Cremesauce serviert. Wer danach noch Platz hat, sollte eines der Desserts probieren, was ich leider nie geschafft haben. Doch habe ich im Chez Loula et Remy mit den besten Espresso auf der Insel getrunken. Guter Kaffee hat auf Tahiti wirklich Seltenheitswert.

Adresse: Rue du Tavana Oliver, Taravao 98719 | Öffnungszeiten: täglich von 11.30 – 14.00 Uhr, von Montag bis Samstag auch von 18.30 – 21.00 Uhr

Restaurant Chez Loula et Remy in Taravao Tahiti
Restaurant Chez Loula et Remy in Taravao Tahiti

Hotels auf Tahiti

Unterkünfte gibt es auf Tahiti natürlich zahlreiche, vom Luxushotel bis zum Hostel. Direkt in der Hauptstadt Papeete, oder außerhalb der Stadt am Strand. Ich habe im The Royal Tahitien übernachtet und kann dieses wirklich ausnahmslos empfehlen. Zwar ist die Anlage schon alt und die Zimmer könnten wirklich mal eine Renovierung vertragen, modern ist defintiv anders. Doch sind die Zimmer wirklich picobello sauber, die Parkanlage ist traumhaft schön, das Personal sehr herzlich und sowohl das Frühstücksbuffet als auch das Abendessen sehr gut. Darüber hinaus liegt das Hotel traumhaft schön in einer Lagune mit Blick auf die Nachbarinsel Moorea. Dazu zählt das zentralgelegene 4-Sterne-Hotel noch zu den bezahlbaren Hotels auf Tahiti.

The Royal Tahitien
The Royal Tahitien Tahiti
The Royal Tahitien Tahiti
The Royal Tahitien Tahiti

Alternativ kann ich Dir folgende Hotels auf Tahiti empfehlen:

Mietwagen auf Tahiti

Ein Mietwagen ist, in meinem Augen, auf Tahiti unerlässlich. Einige Strände und Sehenswürdigkeiten erreicht man zwar mit den öffentlichen Bussen, allerdings ist das Bussystem nicht ganz so einfach zu durchschauen. Darüber hinaus fahren die Busse unregelmässig und sind nicht gerade für ihre Pünktlichkeit bekannt. Andere Sehenswürdigkeiten, Strände oder auch die Tauchschule sind ohne eigenes Auto praktisch gar nicht erreichbar. Taxis sind auf Tahiti unglaublich teuer, daher auch keine Alternative.

Für die ersten Tage auf Tahiti hatte ich vorab einen Mietwagen über Skyscanner bei der Mietwagenfirma Avis bestellt, da dies der günstigste Anbieter war und die Kilometer frei waren.  Darauf sollte man auf Tahiti unbedingt achten! Es gibt günstige Angebote, jedoch beinhalten diese keine Freikilometer. So kann es dann am Ende richtig teuer werden!

Zurück von der Aranui habe ich mich spontan entschieden auch für die letzten Tage einen Leihwagen zu nehmen um Tahiti Iti zu erkunden und um Abends nach Papeete fahren zu können. So habe ich einen Kleinwagen über das lokale Unternehmen Ecocar gemietet. Dieser wurde direkt zum Hotel geliefert und am Abreisetag wieder abgeholt. Jedoch ist auch die Anmietung am Flughafen möglich.

Alles in allem kann ich beide Anbieter empfehlen. Preislich gab es hier keinen Unterschied und beide Anbieter bieten ähnliche Fahrzeuge an.

Jeep mieten auf Tahiti

Alternativ kannst Du Dir bei mehreren Anbietern auf der Insel auch einen Jeep leihen. So kannst Du selbst das Inselinnere erkunden, was mit einem normalen Mietwagen weder erlaubt noch möglich ist. Die Strassen sind wirklich abenteuerlich und haben nicht all zu viel mit Strassen zu tun. 

Allerdings würde ich persönlich im Landesinneren auf Grund der Zustände der Strassen und den gleich nebenan steil abfallenden Klippen defintiv nicht selber fahren. Das erfordert doch eine Menge Mut. Eine Safari Tour mit einem lokalen Anbieter ist sicherer, Du erfährst dabei noch eine Menge über die Südseeinsel und günstiger ist es auch. Ein Jeep zum Selbstfahren schlägt mit mindestens 130 Euro pro Tag zu Buche. Nicht gerade ein Schnäppchen!

Tahiti – Tipps für den Urlaub im Herz Französisch Polynesiens

Praktische Tipps für den Urlaub auf Tahiti

Einreise Tahiti

Deutsche und österreichische Staatsbürger benötigen nur einen gültigen Reisepass und ein Ticket für den Rückflug. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein. Ein Visum wird für eine Reisedauer unter 30 Tagen nicht benötigt.

Klima Tahiti

Im Überseegebiet herrscht tropisches Klima. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 27°C, die Wassertemperatur bei durchschnittlich 26°C. Von November bis März ist es heiß und feucht, von April bis Oktober trocken und noch ein wenig wärmer.

Währung Französisch Polynesien 

Die Währung in ganz Französisch-Polynesien ist der Pazifische Franc (CFP). Es besteht ein fester Wechselkurs zwischen dem CFP und dem Euro.

1 Euro = 119,33 CFP

Achtung: Der CFP kann nur in Tahiti in Euro zurück gewechselt werden, in Deutschland ist dies nicht möglich!

Sprache auf Tahiti

Die offiziellen Sprachen sind Tahitianisch und Französisch. Zudem wird häufig Englisch gesprochen. 

Zeitzone Französisch Polynesien

Winterzeit: – 11 Stunden beziehungsweise -10,5 Stunden auf den Marquesas
Sommerzeit:12 Stunden bzw. -11,5 Stunden auf den Marquesas

Tahiti – Tipps für den Urlaub im Herz Französisch Polynesiens

Anreise nach Tahiti

Der internationale Flughafen von Fa’a’a liegt nur wenige Kilometer südlich der Hauptstadt Papeete. Die derzeit günstigste und auch sehr einfache Möglichkeit nach Papeete zu fliegen ist mit Air Tahiti Nui ab Paris mit Zwischenlandung und Tankstopp in Los Angeles. Leider muss hier, auf Grund der amerikanischen Gesetzeslage, die Immigration passiert werden. Heißt, Du benötigst auf jeden Fall ein gültiges ESTA-Visum.

Alternativ findest Du auch Flüge nach Tahiti auch ab Frankfurt oder München mit Zwischenstopp in LA, oder Du nimmst die alternative Route über Australien oder Neuseeland. Diese kostet jedoch noch mehr Zeit und Geld.

Mauruuru Tahiti! Danke, dass Du mir all Deine wunderschönen Facetten gezeigt hast! Mit vielen unvergesslichen Eindrücken habe ich die Trauminsel in der Südsee verlassen, doch ein Stück meines Herzens ist dort geblieben und irgendwann einmal kehre ich hoffentlich zurück in dieses kleine Paradies am Ende der Welt.

Warst Du schon mal auf Tahiti? Hat Dich diese Trauminsel genauso in den Bann gezogen wie mich? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!


Meine Reise nach Tahiti fand in Zusammenarbeit mit Aranui und Air Tahiti Nui statt.
Vielen Dank dafür!

HAT DIR DER ARTIKEL GEFALLEN? BITTE TEILE IHN!