Meine Reisetipps für die Hauptstadt Kolumbiens – von spektakulären Ausblicken, kulinarischen Genüssen und Street Art

Huuui, frisch war es als ich Abends in Bogotá ankam, um von hier aus meine Reise durch Kolumbien zu starten. Kaum verwunderlich, liegt die kolumbianische Hauptstadt doch auf 2640 Metern in der zentralen Hochebene Kolumbiens. Doch schon auf der Taxifahrt vom Flughafen zu meinem Hostel in La Candelaria, der Altstadt von Bogota, konnte ich im Dunkeln erahnen, dass mir Bogotá gefallen würde. Und ich sollte recht behalten. Am nächsten Morgen zeigte sich Bogota von der sonnigen Seite und zog mich mit seinen Gegensätzen in den Bann. Was mich an der pulsierenden Hauptstadt Kolumbiens so fasziniert hat? All das kannst Du im folgenden Artikel nachlesen. Neben Tipps für die schönsten Sehenswürdigkeiten, findest Du im Folgenden meine Empfehlungen für die schönsten Restaurants und Unterkünfte, allgemeine Infos für Deine Reise nach Bogotá und meine ganz persönlichen Insidertipps.

Bogota – eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Südamerikas

Startpunkt einer Reise durch Kolumbien ist für die meisten die pulsierende kolumbianische Hauptstadt Kolumbiens. Die 7-Millionen-Einwohner-Metropole mitten in den Anden ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes und lockt mit vielen Gegensätzen: Sehenswerte Stadtviertel mit viel Geschichte und Sehenswürdigkeiten treffen auf die so typischen Arbeiterviertel, genannt Barrios. Kunstwerke bekannter Künstler auf richtig coole Street Art, typisch kolumbianische Restaurants auf Spezialitäten aus aller Welt. Dennoch wird Bogota häufig unterschätzt und viele Touristen bleiben nur ein oder zwei Tage. Schade, denn die Stadt lohnt erkundet zu werden.

Bogotá – Meine Tipps für die pulsierende kolumbianische Hauptstadt

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Bogotá, die Du nicht verpassen solltest

La Candelaria – der historische Stadtkern Bogotás

Der Stadtteil Candelaria, die Altstadt von Bogotá, gilt als eines der schönsten historischen Zentren in Lateinamerika. Persönlich finde ich zwar, dass sie nicht an die Altstadt von Cartagena herankommt, dennoch gibt es auch bei einem Spaziergang durch die kopfsteingepflasterten Gassen von Bogotas Altstadt unglaublich viele bezaubernde bunte Kolonialhäuser, zahlreiche Kirchen, die Plaza de Bolivar, viele nette Restaurants und Cafés und vor allem ganz viel Street Art zu entdecken.

INSIDERTIPP: Wenn Du mehr über die Sehenswürdigkeiten in La Candelaria und vor allem mehr über die Geschichte der Murals und Graffitis im historischen Stadtkern von Bogota erfahren möchtest, empfehle ich Dir die kostenlose Bogota Graffiti Tour.

La Candelaria – der historische Stadtkern Bogotás

Das Museo del Oro – goldige Zeiten im Goldmuseum

Das Museo del Oro ist das wichtigste und bekannteste Goldmuseum in Kolumbien, oder sogar ganz Südamerikas und sicherlich das Highlight unter den Sehenswürdigkeiten Bogotas. Auf drei Etagen findest Du hier nach Themen, Regionen und Kulturen sortiert ganze 55.000 Ausstellungsstücke aus der Zeit vor der Eroberung Kolumbiens durch die Spanier. Ein Rundgang durch das Museum gleicht einer Reise durch die Geschichte des Landes und wenn man darüber nachdenkt, wie alt die Fundstücke sind und wie unermesslich reich Kolumbien einst war, beeindruckt es einmal mehr.

ADRESSE: Cra. 6 ##15-88, Bogotá
ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag bis Samstag von 9.00 – 18.00 Uhr
EINTRITT: 4.000 COP (ca. 1 €), Sonntags ist der Eintritt frei

Das Museo del Oro – goldige Zeiten im Goldmuseum von Bogota
Das Museo del Oro – goldige Zeiten im Goldmuseum von Bogota

Das Botero Museum – auf den Spuren der Molligen

Das Botero Museum ist benannt nach Fernando Botero, dem wohl berühmtesten Maler und Bildhauer Kolumbiens und einem der bekanntesten Künstler Lateinamerikas. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine molligen Figuren, die von der präkolumbianischen Ära inspiriert und so charakteristisch für ihn sind. Zahlreiche dieser molligen Figuren zieren die Botero Plaza beim Museo de Antioquia in Medellin. Doch auch international erlangte er durch diese Figuren Berühmtheit. So findet man seine Skulpturen heute auch in Singapur, Vaduz und sogar in der fränkischen Stadt Bamberg, die 1998 im Rahmen des Skulpturenwegs zahlreiche seiner Werke im Stadtgebiet ausstellte und im Anschluss die Liegende mit Frucht erwarb.

Neben seinen Skulpturen findet man im Museum Botero auch Gemälde und Zeichnungen von ihm. Doch auch Werke von Degas, Monet, Dali, Picasso und anderen renommierten Künstlern, die Botero zeitlebens gesammelt hat, zieren die Wände. Doch nicht nur die Kunstwerke im Museum sind sehenswert. Der imposante Kolonialbau mit seinen Säulengängen beeindruckt an sich schon und im Café im Innenhof kann man nach einem Rundgang herrlich entspannen.

ADRESSE: Cl. 11 #4-41, Bogotá
ÖFFNUNGSZEITEN: Montag & Mittwoch bis Samstag: 9.00 – 19.00 Uhr, Sonntag von 10.00 – 17.00 Uhr
EINTRITT: frei

Die Plaza de Bolivar – der zentrale Platz Bogotás

Wie in fast jeder anderen kolumbianischen Stadt repräsentiert die Plaza de Bolivar das historische Herz der Stadt, doch hier in Bogota auch das Machtzentrum Kolumbiens. Denn hier findet sich neben dem Justizpalast auch das Kapitol, der Sitz des kolumbianischen Kongresses. Darüber hinaus steht auch das Rathaus Bogotas an eben diesem berühmten Platz, sowie die klassizistische Catedral Primada, die größte Kathedrale des Landes. Und die Statue von Simon Bolivar in der Mitte des Platzes darf natürlich auch nicht fehlen, gilt er doch als der „Libertador“, der Befreier Kolumbiens, da er eine entscheidende Rolle in den südamerikanischen Unabhängigkeitskriegen gegen die Spanier spielte.

Die Plaza de Bolivar – der zentrale Platz Bogotás
Die Plaza de Bolivar – der zentrale Platz Bogotás

Der Cerro de Monserrate – das Wahrzeichen von Bogotá

Wer die kolumbianische Metropole einmal von oben sehen möchte, der nimmt die Seilbahn oder die Standseilbahn auf den Cerro de Monserrate, den Hausberg Bogotás. Hoch hinaus geht es, denn das Wahrzeichen der Stadt liegt auf 3.152 Metern. Da wird die Luft gleich noch etwas dünner, was so mancher auch zu spüren bekommt, wenn er das letzte Stück des Weges von der Seilbahnstation bis zum Kloster Monserrate erklimmt. Doch oben angekommen bleibt einem dann sowieso erstmal der Mund offen stehen, weil nach Luft japsend oder auf Grund des grandiosen Ausblicks, der sich einem nun eröffnet. Die gigantische Metropole Bogota liegt einem nun zu Füssen, umgeben von saftig grünen Hügeln und Täler. Ein wahrlich spektakulärer Ausblick!

Der Cerro de Monserrate – das Wahrzeichen von Bogotá
Der Cerro de Monserrate – das Wahrzeichen von Bogotá
Der Cerro de Monserrate – das Wahrzeichen von Bogotá
Der Cerro de Monserrate – das Wahrzeichen von Bogotá
Der Cerro de Monserrate – das Wahrzeichen von Bogotá
Der Cerro de Monserrate – das Wahrzeichen von Bogotá

Einen Blick sollte man auch in die malerische Kirche mit dem Schrein des „Gefallenen Jesus“ werfen. Die Kirche gilt als eines der beliebtesten Wallfahrtsziele in Kolumbien.

ÖFFNUNGSZEITEN: Montag bis Samstag von 6.00 – 24.00 Uhr, Sonntags von 5.30 – 22.00 Uhr

INSIDERTIPP: Die Fahrt mit der Seilbahn ist für kolumbianische Verhältnisse nicht ganz günstig. Schlappe 6 € kosten Berg- und Talfahrt. Alternativ gibt es auch einen Pilgerweg. Wer die Höhenluft nicht scheut, kann in rund 2 Stunden auf den Cerro de Monserrate hinaufwandern und sich das Geld sparen.

Der Mercado de Paloquemao – der größte Markt der Stadt

Der Mercado de Paloquemao ist der größte Markt der Stadt. Ein Besuch bietet sich an, wenn man im Hostel wohnt, denn hier kann man sich wunderbar mit frischen Lebensmitteln eindecken. Doch es lohnt sich auch einfach nur zu schauen. Hoch türmen sich hier Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch, aber auch Blumen und einige Kuriositäten finden sich hier. In der Fischhalle geht es lautstark zu und die Verkäufer machen beim Ausnehmen der riesigen Fische gerne ein großes Spektakel. Darüber hinaus lassen Dich viele der Verkäufer gerne ihre Spezialitäten probieren.

ADRESSE: Cl. 19 #25-02, Bogotá
ÖFFNUNGSZEITEN: Montag bis Samstag von 4.30 – 16.30 Uhr, Sonntags von 5.00 – 14.30 Uhr

Die besten Sightseeing-Touren & Aktivitäten in Bogota

Um etwas mehr über Bogota zu erfahren, empfehle ich für den Anfang eine geführte Stadttour durch Bogota. So lernst Du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen und erfährst viel über die Geschichte der Stadt.

Neben klassischen Stadttouren gibt es in Bogota auch aber auch fantastische Food Touren oder Fahrradtouren. Und wer ein wenig mehr Zeit in Bogota verbringt, sollte einige Ausflüge in die Umgebung von Bogota unternehmen. Ein absolutes Must-do ist jedoch die Original Bogota Graffiti Tour und diese ist auch noch gratis.

Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt

Die Bogota Graffiti Tour führt Dich hauptsächlich durch La Candelaria. Es geht vorbei an den zahlreichen Graffitis und Murals, die hier die Wände der alten Kolonialhäuser zieren. Die Tourguides kennen fast alle Künstler der Werke persönlich, so erhältst Du ganz viele Hintergrundinfos zu den Werken. Mal sind sie einfach nur Deko, bunt, fröhlich und lebendig. Doch viele der Werke haben eine politische Aussage, die zumindest für Ausländer einer weitern Erklärung bedürfen. Ganz nebenbei bekommst Du bei der Tour auch noch ganz viele allgemeine Infos zur Stadt und den Sehenswürdigkeiten und die besten Insidertipps.

Die zweieinhalbstündige englischsprachige Tour durch die Altstadt ist meiner Meinung nach die beste Möglichkeit, um mehr über Kunst, Politik und die Locals zu erfahren und noch dazu ist sie gratis. Wobei sich die Guides natürlich über ein Trinkgeld freuen.

Treffpunkt für die Tour ist an der Statue von Simon Bolivar im Parque de Los Periodistas, Ecke Calle 17 und Carrera 4. Die Touren finden täglich um 10.00 und 14.00 Uhr statt. Eine Vorabreservierung ist nicht nötig. Einfach kommen und genießen!

TIPP: Es werden auch private Touren auf Deutsch angeboten. Diese kannst Du hier buchen.

Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Bogota Graffiti Tour – kostenlose Street Art Tour durch die kolumbianische Hauptstadt

Eine Food Tour in Bogotá – eine kulinarische Tour durch die kolumbianische Hauptstadt

Allen Foodies lege ich die Bogota Food Tour von The True Colombian Experience ans Herz. Bei dieser vierstündigen Tour futterst Du Dich zusammen mit Yuly oder einer ihrer Kolleginnen einmal quer durch Bogota und lernst die traditionellen Spezialitäten der Stadt und anderen Regionen Kolumbiens kennen. Die Tour beginnt mit einem Marktbesuch bei dem Du die unendliche Vielfalt tropischer Früchte in Kolumbien kennenlernst. Neben Lulo, Stachelannone und Granadilla kostest Du hier außerdem köstliche Tamales, ein Maisteig mit Fleisch und Käse gefüllt und in Pflanzenblättern gedämpft. 

Eine Food Tour in Bogotá – eine kulinarische Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Eine Food Tour in Bogotá – eine kulinarische Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Eine Food Tour in Bogotá – eine kulinarische Tour durch die kolumbianische Hauptstadt
Eine Food Tour in Bogotá – eine kulinarische Tour durch die kolumbianische Hauptstadt

Danach steht der Besuch einer zauberhaften Familie aus Venezuela auf dem Programm und Du lernst deine eigenen Empanadas zu machen. Außerdem kostest Du heiße Schokolade mit Käse (chocolate safèfereño), kolumbianischen Kaffee und Chicha, ein alkoholisches Getränk aus gegärtem Mais. Auch die in der Andenregion so traditionelle Hühnersuppe mit Kartoffeln und Mais (Ajiaco) wird gereicht und die Mutigen wagen sich an das Capybara. Das gegrillte Wasserschwein wird im Carbón d leña mit Guacamole, Kartoffeln und Kochbananen gereicht. Ganz nebenbei erfährst Du bei dieser Tour ganz viel über die kolumbianische Kultur und Traditionen und erhältst tolle Insidertipps für Deinen Aufenthalt in Bogotá.

TREFFPUNKT FÜR DIE TOUR: The Cranky Croc Hostel, Cl. 12d #362, Bogotá

Eine große Auswahl an Touren findest Du auch über GetYourGuide. Meine Highlights:

Essen in Bogotá – die schönsten Restaurants und Cafés in der kolumbianischen Hauptstadt

Was Restaurants und Cafés betrifft, bleiben in Bogota wirklich keine Wünsche offen. Die Stadt lässt jedes Foodieherz höher schlagen. Ob französische, mexikanische, peruanische oder italienische Küche, es gibt nichts was es nicht gibt. Auch Vegetarier und Veganer kommen in Bogota voll auf ihre Kosten. Und dann sind da natürlich noch die zahlreichen kolumbianischen Spezialitäten wie Arepas (frittierte Maisfladen), Bandeja Paisa (eine typische Fleischplatte), Empanadas (mit Fleisch oder Käse gefüllte Maismehltaschen) oder Ajiaco (Hühnersuppe), die man unbedingt kosten sollte.

Viele gute Restaurants und Cafés findest Du in der Zona Rosa, dem Hipster-Stadtteil und Ausgehviertel Bogotas. Zahlreiche gute Restaurants finden sich aber auch in La Candelaria. Besonders zu empfehlen ist hier das Sant Just Traiteur. Das französisches Restaurant ist eine Institution in Bogota. Das kleine vegetarische Restaurant Quinua y Amaranto serviert jeden Mittag ein sehr günstiges und leckeres Tagesmenü und köstliche grüne Smoothies. Fantastischen kolumbianischen Kaffee findest Du zum Beispiel im Contraste Coffee Lab oder auch bei Juan Valdéz, dem kolumbianischen Starbucks Pendant.

Restaurant Quinua y Amaranto Bogota Kolumbien
Restaurant Quinua y Amaranto Bogota Kolumbien

Weitere Restauranttipps für Bogota:

  • La Puerta Falsa: Das Restaurant gleich gegenüber der Kathedrale serviert seit Jahrzehnten köstliche Tamales und Chucula y Almojábanas (eine Kombination aus süßem Brot, Käse und heißer Schokolade).
  • Canasto Picnic Bistró: Gesunde und leckere Smoothie Bowls, leckeren Avocado Toast, feine Suppen und knackig frische Salate gibt es hier. Auf Wunsch gibt es das Ganze auch im Picknickkorb. So kann man die Köstlichkeiten bei schönem Wetter gleich nebenan im Parque del Virrey verspeisen.
  • Andrés Carne de Res: Einheimische wie Touristen nehmen den Weg nach Chia (ein kleiner Ort außerhalb von Bogota) in Kauf, um sich in dem bekannten Steakhouse durch Meat Pies, Pfeffersteak mit Kartoffelpüree und Rotweinsoße oder Ajiaco-Hühnersuppe mit Reis, Avocado, Banane, Kapern und Sahne zu futtern. Doch das Andrés Carne de Res ist weit mehr als nur ein einfaches Steakhaus. Die Einheimischen behaupten in diesem wunderbar chaotischen und exzentrischen Steakhaus steckt die Seele Kolumbiens. Die Deko ist surrealistisch und bunt, während dem Essen gibt es Tanz und Animation und nach dem Essen geht es hier mit Tequila und Musik bis in die frühen Morgenstunden weiter. Das Andrés Carne de Res ist Restaurant, Bar und Nachtclub gleichzeitig und man kann hier herrlich die Nächte zum Tag machen. Und wenn man zu viel getrunken hat, bringt einen der Fahrservice sogar mit dem eigenen Auto nach Hause.

Übernachten in Bogotá – Tipps für die schönsten Hotels und Hostels in der kolumbianischen Hauptstadt

Hotels und Hostels gibt es in Bogota mindestens ebenso viele wie Restaurants, da hat man die Qual der Wahl. Nun gibt es zwar beispielsweise auch in der Zona Rosa tolle Unterkünfte, für Deinen ersten Besuch in Bogota würde ich Dir jedoch eine Unterkunft in La Candelaria empfehlen. Von dort sind alle Sehenswürdigkeiten der Stadt fußläufig erreichbar.

Empfehlen kann ich Dir sowohl das Arche Noah Boutique Hostel, das bei mir mit den riesigen und super bequem Holzbetten und leckerem Frühstück gepunktet hat. Außerdem gibt es in dem Boutique Hostel in La Candelaria eine Sauna. Ebenfalls empfehlen kann ich das Granada Hostel. Das Hostel ist simple eingerichtet, aber komfortabel und sehr sauber. Auf der Terrasse kann man nach einem Tag in Bogota herrlich entspannen.

Arche Noah Boutique Hostel Bogota Kolumbien

Alternativ kann ich Dir folgende Unterkünfte in Bogota empfehlen:

  • Luxus: Die großen Zimmer im The Orchids sind luxuriös und wunderschön im Kolonialstil eingerichtet und haben sogar einen eigenen Kamin. Hier friert man in kühlen Nächten in Bogota auf jeden Fall nicht. Manche der Zimmer verfügen außerdem über einen eigenen Whirlpool und das Frühstück ist fantastisch.
  • Mittelklasse: The Candelaria House Boutique befindet sich in einem mit viel Liebe zum Detail renovierten Wohnhaus und punktet mit stylischer Einrichtung, sehr gutem Frühstück, hilfsbereiten Vermietern und zwei schönen Innenhöfen.
  • Günstig: Richtig stylish und günstig ist auch das Selina La Candelaria, das sowohl Doppelzimmer als auch Betten im Schlafsaal anbietet und bekannt ist für sein gutes Frühstück.

Wenn Du etwas länger bleiben möchtest, findest Du auch traumhaft schöne Airbnb Apartments in Bogota .  Wenn du meinen Link nutzt, gibt es 25€ Reiseguthaben auf deine erste AirBnB Buchung!

Anreise nach Bogotá

Von vielen europäischen Großstädten bieten diverse Fluggesellschaften Direktflüge nach Bogota an. Sehr günstige Flüge gibt es beispielsweise von Air Europa über Madrid.

Wenn Du bereits in Kolumbien bist, kannst Du mit dem Bus nach Bogota reisen. Busse aus dem ganzen Land fahren die Hauptstadt an, egal ob aus Richtung Cartagena, Medellin oder Cali. Wobei Du für diese Fahrten schon einige Stunden, manchmal auch einen kompletten Tag, einplanen musst. Bustickets kosten zwischen 18 und 30 €. Inlandsflüge sind in Kolumbien jedoch sehr günstig und Du sparst Dir viele Stunden Anreise, daher sind diese häufig die bessere Option. Flüge ab Cartagena nach Bogota werden beispielsweise bereits ab unter 30 € angeboten.

Das Wetter in Bogotá

Bogotá liegt auf 2.640 Metern. Dadurch liegt die die durchschnittlich Temperatur bei kühlen 13° C. Tropische Temperaturen, wie in Cartagena oder auf Providencia, sucht man hier vergeblich. Außerdem ist das Wetter in Bogota sehr wechselhaft. Heißt Sonne, Regen und Wind wechseln sich hier munter ab und das unzählige Male am Tag – man könnte sagen, hier erlebt man alle vier Jahreszeiten innerhalb eines Tages, oder auch innerhalb einer Stunde. 

Beim Packen solltest Du dies also bedenken. Am besten zieht man sich hier wirklich im Zwiebellook an. Sobald die Sonne tagsüber rauskommt, kann man gut und gerne mit T-Shirt rumlaufen. Durch die Höhe ist die Sonne hier sehr intensiv. Sobald man sich jedoch in den Schatten begibt oder Wind aufkommt, braucht man definitiv wieder einen Pullover oder eine Jacke. Nachts wird es dann durchaus frostig kalt. So habe ich im Hostel trotz dicker Decke bei 4 °C Außentemperatur auch schon mal mit Leggings, Hoodie und dicken Socken geschlafen.

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Die ultimative Packliste für Fernreisen

Während ich mit Medellin nicht wirklich warm geworden bin, hat mich Bogotá vom ersten Moment an begeistert. La Candelaria hat mich mit seiner Street Art in den Bann gezogen und mein Foodie-Herz höher schlagen lassen. Bogota ist auf jeden Fall der perfekte Ausgangspunkt für eine Reise durch Kolumbien und wird leider viel zu häufig unterschätzt. Die Stadt hat wirklich viel zu bieten und lohnt, dass man sie erkundet!

Die besten Reiseführer für Kolumbien

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