Mit dem Rad auf den Spuren der Hohenzollern und dabei die malerische Landschaft Mittelfrankens genießen

Warum immer in die Ferne schweifen, wenn die Heimat doch auch so viel schöne Orte zu bieten hat? Vielleicht ist es einfach mal Zeit, die Augen zu öffnen für die kleinen schönen Dinge, die direkt vor der eigenen Haustür liegen. Manchmal lohnt es sich einfach rauszugehen und zu machen, denn auch bei einem kleinen Microabenteuer kann man herrlich dem Alltag entfliehen. So habe ich kürzlich eine Radtour von Nürnberg nach Ansbach unternommen und mich auf die Spuren der Hohenzollern in Franken begeben. Eine Biketour durch Franken, die ich wirklich jedem ans Herz legen kann, denn die Radtour ist für jedermann gleichermaßen geeignet. Der Erlebnisradweg Hohenzollern bietet Abenteuer für Groß und Klein, Alt und Jung, Naturfreunde und Architekturfans.

Der Erlebnisradweg Hohenzollern

Der Themen-Radweg verbindet Nürnberg und Ansbach auf zwei Tourenvarianten. Beide Tourenvarianten haben eine Länge von 95 Kilometer. An einem Wochenende lassen sich die Sehenswürdigkeiten am Erlebnisradweg Hohenzollern herrlich erkunden. Alternativ kann man natürlich auch einzelne Etappen auf verschiedenen Tagesausflügen entdecken und bekommt auch dabei einen Einblick in die Geschichte der Hohenzollern in Franken. 

Der Erlebnisradweg Hohenzollern
Der Erlebnisradweg Hohenzollern

Das Besondere an dieser Radtour ist, dass es eine kostenlose App gibt, welche einem während dieser Radtour eine virtuelle Reise ins Mittelalter ermöglicht. Elf der Sehenswürdigkeiten am Wegrand, welche teils nur schwer oder gar nicht zugänglich sind, werden durch Augmented Reality in der App zum Leben erweckt. In der Nähe der Sehenswürdigkeiten befindet sich überall ein so genannter Marker. Mit dem Scannen des Symbols erweckt man die Geschichte vor Ort zum Leben, denn dann erscheint ein 3d-Modell der Sehenswürdigkeit und man kann diese virtuell erkunden. Dazu gibt es viele spannende Infos über das Leben und Wirken der Hohenzollern zum Nachlesen. Doch ist die App auch Wegweiser. Es gibt eine integrierte Karte mit GPS-Standorterfassung, viele Tipps zur Anreise, zu den 13 Orten am Wegrand und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, zu den Gastronomiebetrieben an der Strecke, sowie zu Übernachtungsmöglichkeiten und Infos zum Wetter vor Ort. So wird diese Fahrradtour wirklich zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Der Erlebnisradweg Hohenzollern

Die Hohenzollern in Franken

Über die Hohenzollern, benannt nach dem hohen Berg, auf dem die Stammburg der Schwaben liegt, kann man ganze Bücher füllen. Nun möchte ich Euch an dieser Stelle nicht die gesamte Geschichte der Hohenzollern herunterbeten. Doch ein paar kurze Infos vorweg, bevor Du dich selbst auf die Spuren des schwäbischen Grafengeschlechts machst:

Seit 1061 sind die Zollern bereits als Grafen bekannt. Berühmt wurden sie allerdings erst, als sie durch Heirat nach Franken kamen. Denn eines konnten die Hohenzollern immer gut: dem richtigen Herren dienen und klug heiraten, um sich verwandtschaftliche Beziehungen zu nutze zu machen. So bekam der zollerische Burggraf Friedrich I. im Jahre 1192 nach der Heirat mit Sophia, der Tochter des Burggrafen von Nürnberg, die Chance selbst Burggraf zu werden und es begann die Erweiterung des Territoriums auf Cadolzburg, Fürth, Erlangen, Ansbach, Bayreuth und Kulmbach. Nach der Geburt der Söhne von Friedrich I. gab es fortan eine schwäbische und eine fränkische Linie des Adelsgeschlechts, wobei nur die fränkische Linie später als Könige und Kaiser richtig Karriere machte. 

Zunächst stiegen die Hohenzollern zur größten Territorialmacht in Franken auf, um anschließend von der Cadolzburg aus Berlin zu erobern. Das kam so, dass Burggraf Friedrich VI. ab 1411  König Sigismund als Stellvertreter in der Mark Brandenburg treue Dienste leistete. Da Sigismund selbst keine eigenen Söhne hatte, wurde Friedrich VI. nach seinem Tod zum Markgrafen von Brandenburg ernannt. Und nicht nur das, er wurde auch Kurfürst und war fortan Teil des ausgewählten Kreises der sieben Herrscher, die den König des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation wählten. Ab 1701 wurden dessen Nachkommen in Brandenburg Könige von Preußen und ab 1871 deutsche Kaiser.

Die schönsten Orte am Erlebnisradweg Hohenzollern

Nürnberg, der Ausgangspunkt des Erlebnisradweg Hohenzollern

Begonnen habe ich meine Radtour auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern direkt im Herzen meiner Heimatstadt Nürnberg, die zweitgrößte Stadt Bayerns, die eine wunderbare Mischung aus Tradition und Innovation bietet. Seit 1192 waren die Grafen von Zollern die Burggrafen von Nürnberg und bauten sich hier mit der Burggrafschaft ein bedeutendes Territorium, das später zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters in Europa zählte. 

Auf einem Rundgang durch die Dauerausstellung in der Kaiserburg, an welcher man auch den ersten Marker findet, erfährt man mehr über die geschichtsträchtige Vergangenheit Nürnbergs unter der Herrschaft der Hohenzollern, aber auch über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, sowie über den Bau der Kaiserburg und ihre historische Bedeutung. Einen fantastischen Ausblick über die Stadt hat man vom Sinwellturm. Doch auch ein Rundgang durch die zauberhafte Altstadt mit den bezaubernden Fachwerkgebäuden, sowie ein Blick in die Kirchen der Stadt lohnt. Und natürlich sollte man auch nicht vergessen den Ring am Schönen Brunnen am Hauptmarkt zu drehen, ein bisschen Glück kann ja auch für die kommende Radtour nicht schaden.

Was man sonst noch so in Nürnberg unternehmen kann und ganz viele Insidertipps findest Du in meinem Artikel: Nürnberg Insidertipps – Whisky, Lieblingscafés & Fachwerkliebe

Nürnberg Insidertipps – von fränkischem Whisky, Lieblingscafés und Fachwerkliebe
Ausblick von der Kirche St. Sebald

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Fürth

Von Nürnberg aus führt der Erlebnisradweg auf rund 8 Kilometer traumhaft schön durch die Pegnitzauen direkt nach Fürth. Einst stritten sich die Markgrafen von Ansbach-Brandenburg, die Bischöfe von Bamberg und die Reichstadt Nürnberg um die Kleeblattstadt bis der Preußenkönig Friedrich-Wilhelm II 1792 die Alleinherrschaft durchsetzte. Im 19. Jahrhundert, als die politischen Machtverhältnisse geklärt waren, entwickelte sich Fürth zu einer bedeutenden Handels- und Industriestadt. Davon zeugen noch heute die reich verzierten Herrenhäuser der Hornschuhpromenade. Sehenswert ist außerdem der Dreiherrschaftsbrunnen, an welchem sich auch der zweite Marker befindet. Der Brunnen erinnert an die jahrhundertelange Dreiherrschaft in Fürth durch die Dompropstei Bamberg, die Reichsstadt Nürnberg und die hohenzollerischen Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Wer anschließend noch Zeit hat sollte das Jüdische Museum Franken und die historische Altstadt mit seinen herrlichen Gassen und Innenhöfen besuchen oder sich in einer der Kneipen in der Gustavstrasse oder am Grünen Markt stärken bevor es weitergeht auf die nächsten Etappe nach Veitsbronn.

Was man sonst noch so in Fürth unternehmen kann und ganz viele Insidertipps findest Du in meinem Artikel: Fürth – meine Insidertipps für die Kleeblattstadt

Die Fürther Altstadt
Die Fürther Altstadt

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Veitsbronn

Von Fürth aus führt der Erlebnisradweg Hohenzollern auf rund 11 Kilometer direkt weiter nach Veitsbronn. Das kleine Örtchen wurde bereits um 1000 n. Chr. im Flusstal der Zenn gegründet. Im Jahre 1792 kam Veitsbronn dann unter die Verwaltung der preußischen Hohenzollern-Linie, seit 1802 gehört es zu Bayern. Die Wehrkirche St. Veit, die hoch über dem Ort thront, bot einst Zuflucht bei vielen kriegerischen Auseinandersetzungen und in Zeiten der Not. Heute bietet sie vor allem einen traumhaften Ausblick über Veitsbronn und die Umgebung. Sehenswert ist außerdem der Rathausbrunnen

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Veitsbronn
Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Veitsbronn

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Langenzenn

Von Veitsbronn waren es anschließend nur 8 Kilometer nach Langenzenn. Das Örtchen ging bereits im Jahre 1248 durch eine Erbschaft an die Burggrafen von Nürnberg und wurde damit hohenzollerisch. Ab 1361 erhielt Langenzenn darüber hinaus das Recht Heller schlagen zu lassen, heißt der Ort wurde zur Münzstätte der Burggrafen von Nürnberg. Sehenswert ist das kleine Heimatmuseum, das sich in einem bezaubernden Fachwerkhaus befindet. Auch ein Blick auf die Fronveste, in der sich die Alte Apotheke befindet, lohnt. Das Wahrzeichen der Stadt bildet das ehemalige Kloster der Augustiner-Chorherren mit seinem beeindruckenden und gut erhaltenen gotischen Kreuzgang, in welchem man herrlich lustwandeln kann.

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Langenzenn
Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Langenzenn
Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Langenzenn

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Cadolzburg

Eines meiner persönlichen Highlights und der nächste Marker warten am Ende der nächsten 10 Kilometer-Etappe: die Cadolzburg. Die Hohenzollernburg ist das Aushängeschild und Namensgeber des Ortes und befand sich bereits seit 1246 im Besitz der Burggrafen von Nürnberg. Von da an entwickelte sich die Cadolzburg zu einem wichtigen politischen Zentrum und dem bevorzugten Wohnort der Hohenzollern. Im frühen 14. Jahrhundert entstand dann das heutige Örtchen rund um die Burg. Seit 1892 fährt nun bereits die Eisenbahn von Fürth nach Cadolzburg. So zieht es seitdem jedes Wochenende zahlreiche Ausflügler nach Cadolzburg, die die Burg besichtigen, den Blick vom Aussichtsturm genießen, sowie die Blüte der unzähligen Obstbäume, die sich rund um die Cadolzburg finden. Ein Blick in die Burg mit der Ausstellung HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg lohnt. Tolle Fotomotive bieten der Marktplatz, die Puchtastrasse, das Obere Tor „Brusela“ und die Markgrafenkirche.

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Cadolzburg
Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Cadolzburg
Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Cadolzburg

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Markt Ammerndorf

Die App leitet nun weiter nach Markt Ammerndorf. Erstmals wurde Ammerndorf bereits 1246 urkundlich erwähnt wurde, aber erst seit 1791 gehörte der Markt zum von Preußen erworbenen hohenzollernschen Fürstentum Ansbach und besitzt seitdem das Marktrecht mit weitgehenden Eigenrechten. Sehenswert ist hier die barocke Kirche St. Peter und Paul, sowie die Ammerndorfer Mühle, die zu den schönsten Fackwerkgebäuden in der Umgebung zählt. Ein Stopp lohnt außerdem in der Brauerei Ammerndorfer Bier. Hier wird bereits seit 280 Jahren Bier gebraut und sie ist heute die letzte Privatbrauerei des Landkreis Fürth. Anschließend geht es gut gestärkt weiter ins Biberttal.

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Roßtal

Nur 5 Kilometer sind es nun noch nach Roßtal und damit ist dann auch das Ziel des ersten Tages erreicht. Bevor man nach einer leckeren Mahlzeit ins Bett fällt und wohlverdient ein Schläfchen macht, sollte man Roßtal aber noch ein wenig erkunden. Das Örtchen wird noch heute durch einige herausragende Mittelalterbauten dominiert und bietet einen malerischen historischen Ortskern. Sehenswert ist vor allem die St.-Laurentius-Kirche mit dem Hohenzollernwappen an der Fassade. Die ungewöhnliche Kirche weist den Baustil verschiedener Epochen auf und hat eine schöneKrypta, die den ältesten Teil der Kirche darstellt. Hübsch ist außerdem das ehemalige Schloss am Marktplatz. Mehr über die archäologischen Funde im Ort erfährt man im Heimatmuseum.

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Roßtal

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Heilsbronn

Gut ausgeschlafen geht es am nächsten Tag die rund 12 Kilometer weiter in die Münsterstadt Heilsbronn, eines meiner weiteren persönlichen Highlights am Erlebnisradweg Hohenzollern. Das 880 Jahre alte Münster bildet den Mittelpunkt des ehemaligen Klosters in Heilbronn – eine der ältesten Klosterkirchen der Zisterzienser im deutschen Kulturraum und eines der reichsten und wirtschaftlich bedeutendsten Kloster in Franken. Im Münster befindet sich die größte und wirklich sehenswerte Hohenzollerngrablege, also die letzte Ruhestätte der Hohenzollern, in Süddeutschland. Darüber hinaus findet man im Münster wertvolle Kunstschätze der Nürnberger Künstler Albrecht Dürer und Adam Kraft. Sehenswert ist aber auch das danebengelegene Dormitorium, der Katharinen- und der Achillesturm, sowie das alte Brunnenhaus am Münsterplatz.

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Heilsbronn
Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Heilsbronn
Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Heilsbronn

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Neuendettelsau

Anschließend führt das GPS etwa 7 Kilometern weiter nach Neuendettelsau. Hier geht es international zu, denn durch die Diakonie und Mission, sowie die theologische Augustana-Hochschule, beherbergt der Ort Menschen aus rund 40 Nationen. Die Missions- und Diakoniearbeit hat in Neuendettelsau bereits eine lange Bedeutung, denn ab 1837 wurde diese hier von Wilhelm Löhe begründet. Daher sollte man hier unbedingt dem Löhe-Zeit-Museum und der Dauerausstellung „einBlick“ bei Mission EineWelt einen Besuch abstatten. Ein Blick von Außen lohnt auf das Schloss. Einst war es Eigentum der Hohenzollern, seit 1518 ist es jedoch in Privatbesitz der Freiherren von Eyb. Daher kann das Schloss von Innen leider nicht besichtigt werden – virtuell über die App ist dies jedoch möglich, denn hier befindet sich ein weiterer Marker.

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Neuendettelsau

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Windsbach

Durch das malerische Tal der fränkischen Rezat geht es anschließend rund 5 Kilometer weiter nach Windsbach mit seiner malerischen historischen Altstadt, die bis heute von der geschichtsträchtigen Epoche der Markgrafenzeit zeugt. Ganze 500 Jahre herrschten die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach hier bis die Stadt im 1806 preußisch wurde. Zur Zeit der Markgrafen war Windsbach Sitz eines Oberamtes, heißt des höchsten Gerichtes, das schwere Verbrechen bestrafte und Todesurteile verkündete. Besonders sehenswert sind noch heute die malerische Markgrafenbrücke, das Rathaus, sowie das Rentamt. Den Stadtturm, einst Wachturm des Schlosses, welches allerdings nicht mehr existiert, kann man nicht verfehlen. Er überragt den ganzen Ort. Wer den Turm erklimmt, wird mit einem grandiosen Ausblick auf das pittoreske Markgrafenstädtchen und das schöne Rezattal belohnt.

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Windsbach
Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Windsbach

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Lichtenau

Nach weiteren 12 Kilometern erreicht man Lichtenau. Von der Festung Lichtenau, einst ein Bollwerk gegen die Hohenzollern, genießt man einen traumhaften Ausblick auf Lichtenau und Umgebung und erfährt mehr über die Geschichte des Ortes, der einst zur Reichsstadt Nürnberg gehörte. Während der Markgrafenkriege gegen die Markgrafen von Ansbach wurde die Burg Lichtenau stark zerstört, die heutige prächtige Renaissance-Festung stammt aus dem Jahr 1630. Nach 400 Jahren der Nürnberger Herrschaft wurde Lichtenau Teil Bayerns und die einstige Festung wurde Zuchthaus, Reichsarbeitsdienstlager und Erziehungsanstalt für Jugendliche. Heute befindet sich in der Festung ein Teil des Nürnberger Staatsarchivs. Neben der Festung lohnt ein Spaziergang über den historischen Weg, der Besuch der Dreieinigkeitskirche und des Museums im Oberen Torhaus. Der malerische Marktplatz bildet ein hübsches Fotomotiv.

Auf dem Erlebnisradweg Hohenzollern nach Ansbach

Von Lichtenau geht es durch idyllische Landschaft in Richtung Ansbach. Nach rund 10 Kilometern ist die letzte Station der interaktiven Zeitreise erreicht: Ansbach – die Regierungshauptstadt Mittelfrankens und ehemalige Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Der Erlebnisradweg Hohenzollern ist hier geschafft, doch zu entdecken gibt es auch in Ansbach noch so einiges. Rund 1250 Jahre Geschichte hat die Stadt zu bieten und zahlreiche Kunstschätze aus sämtlichen Epochen, aber vor allem wunderschöne Adels- und Bürgerhäuser und das barocke Ansbacher Schloss. Die ehemalige Residenz der Markgrafen beherbergt heute die Amtsräume der Bezirksregierung von Mittelfranken. Neben dem Besuch der Prunkräume der Residenz, lohnt ein Spaziergang durch die Orangerie und den Hofgarten, ebenfalls sehenswert ist das Markgrafenmuseum und St. Gumbertus. Darüber hinaus kann man sich in Ansbach auf die Spuren von Kaspar Hauser begeben und auch kulinarisch hat die „Perle des Rokoko“ so einiges zu bieten.

Weitere Tipps für Sehenswürdigkeiten in Ansbach, die Geschichte von Kaspar Hauser und kulinarische Insidertipps für die Stadt findest Du im folgenden Artikel: Ansbach – Sehenswürdigkeiten & Geheimtipps für die fränkische Perle des Rokoko

Ansbach – die fränkische Perle des Rokoko
Der Hofgarten mit Orangerie
Der Hofgarten mit Orangerie

Unternehmt Ihr auch so gerne Fahrradtouren wie ich? Welche Tour in Bayern könnt Ihr noch empfehlen? Ich freue mich auf Euren Kommentar!

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