Wanderung durch die Schwarzachklamm zum Brückkanal

{Dieser Artikel enthält Werbung} Schon meine Mama sagte, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Wo sie recht hat, hat sie recht. Schlechtes Wetter ist nun wirklich kein Grund nicht vor die Tür zu gehen. Auch im Herbst oder Winter zeigt sich die Natur von ihrer schönen Seite, man muss vielleicht nur etwas genauer hinsehen. Und man sollte natürlich warm eingepackt sein. So machten wir uns an einem Wochenende Anfang November auf ins fränkische Ochenbruck, denn hier gibt es einen der schönsten Wanderwege der Region. Es hatte am Abend vorher aufgehört zu Regnen, doch die Wege waren immer noch matschig und der Wind wirklich beißend kalt. Warm eingepackt und mit meinen neuen wasserfesten Wanderschuhen von TEVA stand unserer Herbstwanderung aber nichts im Wege. Und unser Hund freute sich sowieso wie ein Schnitzel, denn was gibt es besseres als drei Stunden ohne Leine durch die Natur zu sausen?

Never feelin‘ blue – Eine Herbstwanderung zum Alten Kanal

Never feelin‘ blue – Eine Herbstwanderung zum Alten Kanal

Wanderung von Ochenbruck zur Schwarzachklamm

So starteten wir also an einem kalten Herbsttag unsere Wanderung in Ochenbruck. Eigentlich beginnt diese am Bahnhof und geht einmal durch den Ort, was wir uns allerdings gespart haben. Das Örtchen selbst bietet nur wenige Highlights und man kann auch direkt am Wiesengrund parken. Von Parkplatz ging es zunächst ein paar hundert Meter durch den Wiesengrund. Dann durch ein Wäldchen bis zum Petzsches Schloss, schön gelegen oberhalb der Schwarzach am Ortsrand von Schwarzenbruck. Zwar ist das hübsche Schloss mit Graben und Zwinger heute in Privatbesitz der Familie Petz und kann nicht besichtigt werden, ein schönes Fotomotiv ist es trotzdem.

Petzsches Schloss

Never feelin‘ blue – Eine Herbstwanderung zum Alten Kanal

Die Schwarzachklamm – Wild und urwüchsig

Vom Schloss geht es am Ortsrand weiter, immer den Fränkischen Dünenweg an der Schwarzach entlang bis ins wildromantische Schwarzachtal. Es geht bergauf und bergab, über Holzstufen und hinein in die Schwarzachklamm, auch Schwarzachschlucht oder Schwarzachdurchbruch genannt.

Die Schlucht zählt zu den schönsten Geotopen Bayerns und ist seit 1936 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Schwarzach hat hier im Laufe der Zeit ihr Flussbett durch den Sandstein gegraben. So entstanden beeindruckende Höhlen, Felsüberhänge und Steilwände. Der Weg führt immer entlang des Flusses, der sich durch das Tal zwängt. Üppige Vegetation säumt das Ufer und die Bäume leuchten in den schönsten Herbstfarben. Teils geht es über Holzstege eng am Fels entlang über den Fluss.

Zunächst trifft Du nun auf die Gustav-Adolf-Höhle, die diesen Namen vom Schwedenkönig erhielt, der 1632 im 30-Jährigen Krieg hier nach einem siegreichen Gefecht einen Feldgottesdienst gefeiert haben soll. Eine Tafel erinnert noch heute an dieses Ereignis. Vorbei am Flusskraftwerk Gsteinach geht es weiter zur Karlshöhle, in der Wasser aus einer Felsquelle mitten in der Höhle fließt. Folge immer den Toren im Fels, dann bist Du richtig. Der Weg ist die ganze Strecke gut ausgeschildert, auch wenn die Klamm sich oft von seiner wilden urwüchsigen Seite zeigt.

Schwarzachschlucht

Schwarzachschlucht
Schwarzachschlucht

Schwarzachschlucht

Der Brückkanal – ein technisches Meisterwerk

Am Ende der Klamm geht es noch ein Stückchen durch den Wald, dann erreichen wir auch schon den Brückkanal: eine gewaltige 90 Meter lange Trogbrücke aus Sandsteinquadern, über die der Ludwig-Main-Donau-Kanal über die Schwarzachschlucht führt. Der Kanal gilt noch heute als technisches Meisterwerk .

Den Blick auf die alte Kanalbrücke genießt man übrigens auch von der idyllischen Waldschänke Brückkanal, die im Sommer zu einer kleinen Verschnaufpause einlädt. Und übrigens gibt es hier wunderbaren hausgemachten Kuchen, fränkische Schmankerl und Landwehr-Bier!

Waldschänke Brückkanal

Herbstidylle am Ludwig-Main-Donau-Kanal

Gegensätzlicher kann eine Wanderung wohl kaum sein. So unberührt und natürlich der Flusslauf der Schwarzach, ein technisches Meisterwerk der Ludwig-Main-Donau-Kanal, welchem wir auf dem Rückweg nach Ochenbruck zunächst folgen. Der kalte Wind schneidet uns ins Gesicht und dennoch ist dies mit Abstand der schönste Teil des Weges. Die Bäume an beiden Ufern spiegeln sich im Kanal, die Blätter leuchten in den schönsten Herbstfarben und zwischendurch blitzt die Sonne durch die Bäume hindurch und kitzelt uns an der Nase.

Fakten: Der Ludwig-Main-Donau-Kanal wird regional auch „Alter Kanal“ genannt. Er wurde 1846 fertig gestellt und verband auf 172 Kilometern die Donau bei Kelheim mit dem Main in Bamberg. Rund 100 Brücken gab es einst über den Kanal und 69 Schleusen waren nötig um einen Höhenunterschied von 264 Metern zu bewältigen. Große Teile des Kanals wurden im 2. Weltkrieg stark zerstört und die Schifffahrt wurde auf Grund dessen eingestellt. Zwischen Beilngries und Nürnberg ist der Kanal jedoch weitgehend in seiner historischen Form erhalten und gilt heute als eines der schönsten Ausflugsziele der Region.

Herbstidylle am Ludwig-Main-Donau-Kanal

Herbstidylle am Ludwig-Main-Donau-Kanal

Herbstidylle am Ludwig-Main-Donau-Kanal

Herbstidylle am Ludwig-Main-Donau-Kanal

Herbstidylle am Ludwig-Main-Donau-Kanal

Herbstidylle am Ludwig-Main-Donau-Kanal

Herbstidylle am Ludwig-Main-Donau-Kanal

Das Schloss des Bleistiftfabrikanten

Bei Schleuse Nr.51 führt der Wanderweg dann wieder in den Wald, dem wir zunächst bis zum Faberschloss folgen. Das zweigeschossige Herrenhaus wurde 1885 vom Bleistiftfabrikanten Lothar von Faber und seiner Frau Ottilie im Stil der Neorenaissance fertiggestellt – es sollte den beiden als Altersruhesitz dienen. Wie ein kleines Märchenschloss in zartrosa steht es da mit seinen runden Türmchen und auch heute dient es als Altersruhesitz, denn heute betreibt die AWO hier eine Senioreneinrichtung.

Von Faberschloss geht es das letzte Stück wieder an der bereits bekannten Schwarzach entlang und über den Wiesengrund gelangen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt.

Das Faberschloss

Never feelin‘ blue – Eine Herbstwanderung zum Alten Kanal

Never feelin‘ blue – Eine Herbstwanderung zum Alten Kanal

Never feelin‘ blue – Eine Herbstwanderung zum Alten Kanal

Fakten zu unserer Herbstwanderung durch die Schwarzachklamm zum Alten Kanal

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Laufzeit: 3 Stunden
Länge: 11,1 km

Eine gute Grundkondition und Trittsicherheit ist erforderlich, da es in der Schlucht feucht und rutschig sein kann.

Never feelin‘ blue mit den neuen Teva Arrowoods

Die Wanderung am Alten Kanal ist für uns die schönste in der Region und das zu jeder Jahreszeit. Und mit den neuen Teva Arrowoods Outdoorschuhen war ich bestens für diese Wanderung ausgestattet. Die Schuhe sind nicht nur wasserfest, sondern auch leicht, mega bequem und das Profil gab mir Halt auf dem feuchtem und rutschigen Untergrund. Da gibt es keine Ausreden mehr nicht zu jeder Jahreszeit Wandern zu gehen, ganz egal ob die Sonne scheint, es draußen stürmt oder schneit.

Never feelin‘ blue mit den neuen Teva Arrowoods

Never feelin‘ blue mit den neuen Teva Arrowoods

Bist Du eher der Typ Ich-verkrieche-mich-mit-meiner-Kuscheldecke-aufs-Sofa, trinke Tee und schaue Schnulzenfilme, sobald das Wetter draussen schlecht ist? Oder bist Du auch bei Wind, Regen oder Schnee für jedes Outdoor- Abenteuer zu haben? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit TEVA Deutschland. Vielen Dank dafür!

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerken