Ich habe gar kein Auto…

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{Anzeige} Na ja, oder doch: mein Auto hat mittlerweile 10 Jahre und mehr als 100.000 Kilometer auf dem Buckel. Doch seit fast zwei Jahren steht es mehr auf dem Parkplatz vor unserer Wohnung, als dass es noch genutzt wird. Wenn ich unterwegs bin, dann meist mit dem Zug oder Flugzeug. Für kurze Wege zum Supermarkt oder zur Post nehmen ich das Fahrrad, laufe, oder nutze die öffentlichen Verkehrsmittel. Da stellt sich nun die Frage, ob es nicht Zeit wird das Auto zu verkaufen. Jetzt würde ich noch ein bisschen Geld dafür bekommen und könnte das als Anzahlung für das neue Auto nehmen. Aber brauche ich überhaupt ein neues Auto? Rentiert es sich ein neues zu kaufen? Oder ist hin und wieder ein Mietwagen vielleicht die bessere Alternative?

Wann benötige ich ein Auto?

Wenn wir verreisen, dann meist mit dem Zug oder dem Flugzeug. Nun ja, der Nürnberger Flughafen ist jetzt nicht unbedingt das Tor zur Welt. Doch sind die Bus- und Zugverbindungen zu den Flughäfen in München und Frankfurt ausgezeichnet. Mit dem Auto wäre es zwar vielleicht ein wenig schneller, das Auto am Flughafen in einem (abartig) teuren Parkhaus stehen zu lassen, ist allerdings für uns keine Option. Für das Geld gönnen wir uns auf unseren Reisen lieber was Schönes.

Wenn es mal gar nicht anders geht, dann mieten wir uns eben für eine Tag ein Auto und geben es am Flughafen wieder ab. Selbst das ist günstiger, als unser eigenes Auto für mehrere Tage oder gar Wochen am Flughafen zu parken.

Also wofür benötige ich wirklich ein eigenes Auto?

Eigentlich nur um ab und an mal größere Besorgungen zu machen. Auch wenn wir unsere Familien besuchen, oder Reiseziele haben, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar sind. Grob überschlagen sind das höchstens 4 Wochen im Jahr in welchen wir wirklich ein Auto brauchen – wenn überhaupt.

Eigenes Auto oder Mietwagen? – Pro und Contra

Stehen die Kosten eines Autos im Verhältnis zum Nutzen?

Jeder Besitzer eines PKW weiß sicherlich wie teuer es ist ein eigens Auto zu besitzen. Neben Kosten für Benzin, KFZ-Steuer und Versicherung kommen dann noch regelmässig die Kosten für den Kundenservice, Reifenwechsel, TÜV und auch mal unerwartete Reparaturen hinzu. Dazu Gebühren fürs Parken, sowie Mautgebühren, Umwelt-Plakette, Vignetten oder auch die Autowäsche. Nicht zu vergessen die Strafzettel! Ja ich gebe zu ich bekomme diese regelmässig. Nicht wegen zu schnell fahren, aber weil ich gerne mal die Parkzeit verbummel oder Parkverbotsschilder (absichtlich) übersehe. Jedenfalls kommen da insgesamt doch so einige Kosten zusammen.

Welch atemberaubende Summe genau ein Europäer durchschnittlich in seinem Leben für das eigene Auto ausgibt, siehst Du in der folgenden Infografik.

Infografik Auto Europe

Auto oder kein Auto? Das ist hier die Frage!

Wenn man nun wie ich extrem wenig Auto fährt, dann stellt sich wirklich die Frage: benötige ich das Auto eigentlich überhaupt noch? Kann ich nicht noch mehr Dinge mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen, oder zum Beispiel mit dem Fahrrad?

Denn sind wir doch mal ehrlich, öffentliche Verkehrsmittel haben schon eine Menge Vorteile: Neben viel Geld erspart man sich selbst auch den einen oder anderen Stressmoment. Man erspart sich die Momente im Stau, wenn mal wieder nichts mehr geht. Man erspart sich die nervige Suche nach Parkplätzen. Und man schont die eigenen Nerven…

Außerdem kann man in der Zeit, in der man mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, gleichzeitig arbeiten, ein gutes Buch lesen, oder einfach mal ein kleines Nickerchen machen. Im Auto alles nicht möglich. Lebenszeit die man einfach vergeudet.

{Anzeige} Eigenes Auto oder Mietwagen? – Pro und Contra

Doch gar kein Auto ist irgendwie auch keine Alternative!

Doch gibt es eben Situationen in denen es manchmal nicht ohne Auto geht: ich habe keine Lust mehrere Getränkekästen zu Fuß nach Hause zu schleppen. Wenn wir zum Snowboarden in die Berge fahren ist Bahn fahren oder Fliegen mit Sportgepäck, normalem Gepäck und Hund für uns defintiv keine Option. Und manche Orte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlicht und einfach nicht erreichbar.

Also ganz ohne Auto geht nicht. Aber ein eigenes Auto, dass 300 Tage im Jahr nicht bewegt wird, ist auch keine Lösung.

Die Alternativen zum eigenen Auto

Car-Sharing

Eine echte Alternative wäre für mich Car-Sharing, heißt eine Fahrgemeinschaft gründen. So spare ich neben Ausgaben für hohe Parkgebühren und Benzin natürlich auch bei der KFZ-Steuer, der Versicherung, den Reparaturkosten und mehr. Denn alle Unkosten werden einfach geteilt. Würden mehr Leute Car-Sharing nutzen, würde dadurch die Anzahl der Fahrzeuge auf der Strasse reduziert, was nicht nur einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt hätte, auch die Anzahl der Staus würde sich verringern. Hat man keine Möglichkeit mit Arbeitskollegen oder Freunden eine Fahrgemeinschaft zu gründen, so gibt es auch Internetportale, welche sich diesem Thema angenommen haben.

Car-Sharing

Mietwagen

Falls einem egal ist, ob man ein Fahrzeug nun wirklich besitzt, oder ob man es eben nur ab und zu nutzt, ist es eine günstige und tolle Option sich einfach einen Mietwagen zu mieten, genau dann wenn man eben ein Auto benötigt. Günstige Mietwagenangebote findet man zum Beispiel auf autoeurope.de. Und selbst wenn es mal kein gar so günstiges Angebot gibt, ist es aufs Jahr gerechnet immer noch günstig im Vergleich zu dem was mich mein Auto pro Jahr kostet.

Laut Befragung von Auto Europe betragen die Fahrzeughaltungskosten in Europa durchschnittlich 173 Euro im Monat betragen. Dazu kommen aber natürlich noch einige Tausend Euro Anschaffungskosten für das Auto. Wer also nur im Urlaub, oder hin und wieder, ein Auto benötigt und ansonsten auf öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder die eigenen Füße zurückgreift, für den ist ein Mietwagen definitiv eine gute Alternative.

Andere Leute investieren Ihr Geld in teure Autos, Eigentumswohnungen oder sonstige Statussymbole. Etwas was mir nach vielen Jahren auf Reisen wirklich fremd geworden ist. Das Geld, das ich verdiene, investiere ich in meine Reisen. Alles andere ist für mich Luxus geworden den ich nicht benötige, oder auch einfach Ballast den ich nicht mehr brauche. So geht es mir derzeit auch mit dem Auto und deswegen kommt es jetzt weg!

Wie siehst Du das? Besitzt Du ein eigenes Auto und bist auf dieses angewiesen, oder nutzt Du Alternativen?


– Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Auto Europe Deutschland GmbH

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