Ein kleiner Food & City Guide für Bremerhaven

Bremerhaven, ja das war für mich eine Stadt weit oben im Norden, die ich als kleines Kind bereits mal mit meinen Eltern besucht hatte. Doch Erinnerungen daran hatte ich nur noch sehr wenige. Ich erinnerte mich an die steife Brise die einem hier immer um die Nase wehte, dieses raue Klima, das ich bis heute so sehr liebe. Ich erinnerte mich an den Besuch eines U-Bootes, welches für mich als Kind ein riesiger Abenteuerspielplatz war. Und ich erinnere mich noch immer an diese leckeren Krabbenbrötchen, die ich dort gegessen hatte. Doch das war es dann auch schon. Als die Einladung von Erlebnis Bremerhaven ins Haus schneite, freute ich mich umso mehr, noch einmal in dieses Städtchen aus meinen Kindheitserinnerungen reisen zu dürfen. Und so ging es an einem Freitagmorgen im Oktober mit dem Zug in den hohen Norden, um für die nächsten 48 Stunden Bremerhaven zu erleben. Und erlebt habe ich dort wahrlich eine Menge. Ohne Erwartungen kam ich an und kann schon vorweg nehmen, ich wurde mehr als positiv überrascht.

Was man in Bremerhaven in 48 Stunden so erleben kann

Eine Fahrt mit einem Seenotrettungskreuzer

Trotz Schietwetter ging es für mich am ersten Tag an Board eines Seenotrettungskreuzers der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Wobei es Schietwetter ja eigentlich gar nicht gibt, sondern nur die falsche Kleidung. Und tatsächlich hat das Wetter der Stimmung auch keinen Abbruch getan, im Gegenteil. Die dramatische Kulisse hat für wundervolle Fotos gesorgt und so eine kleine Brise um die Nase und ein wenig Nieselregen, ich bin ja nicht aus Zucker, ne?

Die Crew nahm mich mit auf eine sogenannte Kontrollfahrt. Passiert ist unterwegs Gott sei Dank nichts, doch hatte ich Zeit eine Menge über die Crew an Board und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger an sich zu erfahren.

Kontrollfahrt mit einem Seenotrettungskreuzer

Kontrollfahrt mit einem Seenotrettungskreuzer

Die Seenotretter gibt es übrigens bereits seit 150 Jahren und sie sichern bis heute die 3660 km der deutschen Küste von Borkum bis Usedom. Bei jedem Wetter und zu jeder Uhrzeit sind die Seenotretter mit ihrer Flotte aus 60 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten auf Nord-und Ostsee einsatzbereit. Während die Seenotretter zwar im staatlichen Auftrag unterwegs sind, finanzieren sie sich allerdings rein durch Spenden und werden nicht vom Staat finanziert. Eine Tatsache die mich doch sehr erstaunt hat. Und dennoch ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) eine der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt. Neben der Rettung von Menschen in Seenot, rücken die Seenotretter auch aus um Kranke oder Verletzte von den Schiffen, oder etwa von den Halligen zu versorgen und zu retten.

Normalerweise ist so eine Kontrollfahrt mit einem Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger leider nicht möglich. Auf der Webseite der Seenotretter findest Du jedoch einen Kalender mit allen Infoveranstaltungen, auf welchen Du häufig auch eines der Schiffe besichtigen kannst.

Kontrollfahrt mit einem Seenotrettungskreuzer

Kontrollfahrt mit einem Seenotrettungskreuzer

Kontrollfahrt mit einem Seenotrettungskreuzer

Das Deutsche Auswandererhaus

Das Deutsche Auswandererhaus ist dagegen für jeden zugänglich und war tatsächlich eines meiner persönlichen Highlights in Bremerhaven.

Das Deutsche Auswandererhaus

Das Deutsche Auswandererhaus

Hast Du Dir schon mal vorgestellt, wie es sich anfühlt die alte Heimat für immer hinter Dir zu lassen und in ein komplett neues Leben aufzubrechen?

Im preisgekrönten Deutschen Auswandererhaus in den „Havenwelten“ wird Dir genau dieses Schicksal, welches so viele Auswanderer erlebt haben, näher gebracht. Denn von Bremerhaven aus verließen zwischen 1870 und 1970 etwa 7 Millionen Menschen Europa für immer – Bremerhaven war einst der größte Auswandererhafen Europas. Das Auswandererhaus ist das einzige Museum weltweit, welches sich komplett dem Thema Migration widmet. Einer der Schwerpunkte ist die Auswanderung aus Deutschland in die neue Welt. Zu Beginn erhältst Du den Boarding Pass eines echten Auswanderers und wandelst dann auf den Spuren dieser Person durch das Museum. Mein Auswanderer war Carl Laemmle, der Bremerhaven 1884 verließ.

Alles beginnt mit dem Abschied in der alten Heimat an einer sehr realistisch und lebendig gestalteten Kaje vor der meterhohen Bordwand des Schnelldampfers „Lahn“. Man selbst findet sich zwischen unheimlich realistischen Wachsfiguren wieder, die an der Kaje warten. Die Trauer und Ungewissheit, aber auch die Hoffnung und Träume der Menschen liegen hier wirklich zum Greifen nahe. Weiter geht es mit der Ausstellung in der „Galerie der 7 Millionen“, eine Hommage an jeden einzelnen der 7 Millionen Auswanderer, die von hier in die neue Welt aufbrachen.

Die Kaje vor der meterhohen Bordwand des Schnelldampfers „Lahn“

Die Kaje vor der meterhohen Bordwand des Schnelldampfers „Lahn“

„Galerie der 7 Millionen“

„Galerie der 7 Millionen“

Weiter geht es auf einer Rampe hinauf auf ein Schiff, als würde man wirklich den Weg gehen, den einst die Einwanderer gegangen sind. Das Schiff ist natürlich kein echtes, aber es wurden einige Räume der Columbus nachgebaut. Man hat sogar das Gefühl der Boden beweget sich und die Wellen peitschen an die Bullaugen. Wenn man dann die Überfahrt überstanden hat, kommt man wie einst auf Ellis Island an und kann hier auch selbst einmal den Einreisetest machen und schauen, ob man damals die Erlaubnis zur Einreise bekommen hätte. In einem Nachbau des New Yorker Bahnhofs Grand Central Terminal beginnt die Zeit in der neuen Welt und man kann seinem Auswanderer dabei folgen, wie er sich in der neuen Heimat einlebt und sich ein neues Leben aufbaut. Mein Auswanderer Carl Laemmle war übrigens wie sich dann herausstellte der Mann, der 1912 die Universal Studios in L.A. gegründet hat. Er gehörte zu den mächtigsten Studiobossen seiner Zeit, war ein Filmpionier und einer der Gründerväter von Hollywood.

An Board der Columbus

An Board der Columbus

An Board der Columbus

An Board der Columbus

Ellis Island

Ellis Island

Nach der Neuen Welt geht es in den Erweiterungsbau, in welchem man zuerst in eine Ladenpassage aus den 70ern in Deutschland gelangt. In dieser begibt man sich in einem Friseursalon, im Reisebüro, einem Fotoladen und einem kleinen Supermarkt auf Spurensuche nach seinem persönlichen Einwanderer. In meinem Fall Recep Keskin, ein Einwanderer aus der Türkei, der in Deutschland erfolgreich ein Beton-Fertigteilwerk führt. Darüber hinaus lernt man hier die Geschichte von weiteren 15 Einwanderern, die seit dem 17. Jahrhundert nach Deutschland gekommen sind, kennen. Da waren zum Beispiel einst die Hugenotten, die nach Deutschland flüchteten, später dann türkische Gastarbeiter in Westdeutschland und vietnamesische Gastarbeiter in der ehemaligen DDR. Natürlich wird auch die aktuelle Migrationswelle aus Syrien hier thematisiert.

Jeder Bereich ist aufwendig rekonstruiert und vom Bühnenbildner und Architekten Andreas Heller inszeniert, so dass man wirklich das Gefühl hat sich auf einer Zeitreise durch die Migrationsgeschichte zu befinden.

Wenn Du in Deiner Familie Mitglieder hast, die einst in die neue Welt ausgewandert sind, kannst Du außerdem selbst in 2 internationalen Datenbanken recherchieren und Dich auf die Suche nach Deiner eigenen Familiengeschichte machen. Oder Du gehst zum Schluss einfach noch ins Roxy Kino und schaust Dir einen der interessanten Kurzfilme an.

Das Roxy Kino

Das Roxy Kino

Das Klimahaus 8° Ost

Ebenfalls in den Havenwelten befindet sich das Klimahaus 8° Ost. In drei Ausstellungsbereichen auf rund 18.800 m² dreht sich alles um die Themen Klima und Klimawandel.

Auf den Spuren von Axel begibt man sich auf eine Reise entlang des 8. Längengrades. Von Bremerhaven, in die Schweiz, nach Sardinien, in den Niger, nach Kamerun, in die Antarktis und bis nach Samoa ging es durch die unterschiedlichen Klima- und Vegetationszonen. Und man sieht die Vegetationszonen hier nicht nur, man fühlt diese auch. So genießt man auf Sardinien mediterran angenehme Temperaturen, bevor es dann ins unglaubliche heiße und trockene Niger geht. Über den Dschungel Kameruns mit Schildkröten und Waranen geht es weiter in die wirklich frostig kalte Antarktis. Neben den unzähligen Tieren, Insekten, Schlangen und Fischen, beeindruckt vor allem die wunderbar interaktive Ausstellung, aber auch die Geschichten der Menschen, die einem die einzelnen Länder entlang des 8. Längengrades näher bringen. Aber vor allem auch die Probleme unserer Zeit, die Klimaveränderung die wir selbst zu verantworten haben. Ich sag ja schon immer, der Mensch ist der schlimmste Feind dieses wunderbaren Planeten, und das wird im Klimahaus leider sehr deutlich.

Das Klimahaus 8° Ost

Das Klimahaus 8° Ost

Das Klimahaus 8° Ost

In den weiteren Ausstellungsbereichen erfährst Du mehr zum Thema Offshore-Windenergie, Erkenntnisse der Klimaforschung und Handlungsmöglichkeiten, zum Beispiel zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Alltag.

Mit dem HafenBus durch die Überseehäfen

Ein absolutes Must-do in Bremerhaven ist eine Fahrt mit dem HafenBus.

Unbedingt einen Ausweis einpacken! Denn die Tour geht auch in das Sperrgebiet der Überseehäfen – eine Freihandelszone. Die Fotos die ich hier gemacht habe sind alle vom Wasser aus entstanden. Fotografieren ist leider auf dem ganzen Gelände verboten, da hier neben Waren aller Art zum Beispiel auch Armeefahrzeuge zu sehen sind. Aber es ist auch gar nicht möglich überhaupt aus dem Bus auszusteigen, denn zu Fuß darf man sich nirgends auf dem Gelände zu bewegen, denn dies wäre lebensgefährlich. So wäre das mit dem Fotografieren sowieso schwierig gewesen.

Zu Beginn der Fahrt erfährt man zunächst einmal einiges über die Entstehung Bremerhavens. Einst wollte die Hansestadt Bremen einfach nur einen Hafen direkt an der Wesermündung und fand dieses Gelände an der Stelle des heutigen Überseehafens. Bremen kaufte diese Grundstück sehr günstig von König Ernst August von Hannover, der das morastige Land für wertlos hielt. Was für ein Irrtum. So wurde 1827 die Stadt Bremerhaven gegründet und der erste Hafen hier gebaut, der allerdings auch heute noch zur Stadt Bremen gehört.

Es geht vom Schaufenster Fischereihafen durch die Havenwelten, vorbei an Werftbetrieben zur Columbus Kaje, auch Kaje der Tränen genannt. Einst der Ort, an dem Tausende von Auswanderern, wie oben bereits erwähnt, in die neue Welt aufbrachen. So zum Beispiel auch Marlene Dietrich. Doch setzte genau an dieser Kaje zum Beispiel auch Elvis das erste Mal Fuß auf deutschen Boden.

Die Überseehäfen selbst sind ein bisschen wie aus einer anderen Welt. Man hat das Gefühl live beim Dreh eines Science Fiction Films dabei zu sein, wenn man so im Bus zwischen den gigantischen Container Carriern im Container Terminal durchfährt. Besonders Nachts, wenn unter großen Scheinwerfern in dieser so unwirklichen Kulisse gearbeitet wird. Die Containerkaje ist mit 5 km übrigens eine der längsten der Welt.

Die Stromkaje ist eine der längsten der Welt

Die Stromkaje ist eine der längsten der Welt

Der Containerhafen Bremerhaven

Der Containerhafen Bremerhaven

Im Frucht-Terminal kommen Kühlschiffe aus Südafrika an um den kompletten nord- und osteuropäischen Raum mit Obst zu beliefern. Nahe zu 50% der Früchte, die wir nach Deutschland importieren, gelangen hier über Bremerhaven ins Land.

Das Auto-Terminal gehört zu den größten der Welt, weit über 1,3 Millionen Autos werden hier jährlich umgeschlagen. Auf den Parkplätzen sieht man wirklich von Nobelkarossen, über amerikanische Retro-Wohnwägen und Militärfahrzeuge jegliche Art von Fahrzeugen.

Wer noch ein wenig mehr als 48 Stunden in Bremerhaven hat, sollte darüber hinaus noch den Zoo am Meer, das U-Boot Wilhelm Bauer, oder das Deutsche Schifffahrtsmuseum besuchen.

Die Havenwelten bei Nacht

Die Havenwelten bei Nacht

Kulinarisches Bremerhaven

Das Seefischkochstudio

Das Seefischkochstudio direkt im Schaufenster Fischereihafen ist jetzt kein normales Restaurant. Hier lernst Du auch gleich noch etwas über das Produkt Fisch und diesen richtig zuzubereiten. Ob bei einer der Kochshows, oder so wie ich bei einem kleinen Kochkurs mit Sous Chef Sebastian.

Einst lernten das hier schon die Backfische, junge unverheiratete Mädchen, um später ihrem Mann ein anständiges Mahl kochen zu können. Heute kann jeder an einem der Kurse teilnehmen. Gegessen wird dann aber natürlich auch und zwar das selbst zubereitete und wirklich köstliche Menü. Hungrig geht also sicher niemand hier nach Hause. Denn da werden zum Beispiel so köstliche Gerichte wie Pulled Salmon an Wasabischmand, Garnelensalat mit Weißkohl, Cantaloupe-Melone und Schmand, Ingwer-Möhrensuppe oder Schollenfiletröllchen auf Belugalinsen und Kürbissauce gezaubert. Und als Nachtisch gab es eine Creme mit roter Grütze, karamellisierten Kumquats mit weißem Pfeffer und Feigensenf. Abgefahrene Kombination, aber wirklich eine Sünde wert! Einige Rezepte werde ich Dir bei Gelegenheit auch noch hier auf dem Blog vorstellen. Nebenbei hatte Sebastian auch noch viele tolle Tipps parat, für alle die etwa noch nicht wussten wie man Zwiebeln richtig schneidet. Aber natürlich auch wie man Fisch richtig filetiert und das war auch für mich ehrlich gesagt Neuland.

Pulled Salmon an Wasabischmand

Pulled Salmon an Wasabischmand

Schollenfiletröllchen auf Belugalinsen

Schollenfiletröllchen auf Belugalinsen

Creme mit roter Grütze, karamellisierten Kumquats mit weißem Pfeffer und Feigensenf

Creme mit roter Grütze, karamellisierten Kumquats mit weißem Pfeffer und Feigensenf

Klibfisch – Schnelles Futter frisch vom Kutter!

Fischkutter und Fisch ja das gehört wirklich absolut zu Bremerhaven und natürlich auch die guten Nordseekrabben. Das hat sich auch ein innovativer Wirt gedacht, der vor ein paar Jahren den ausrangierten Fischkutter „Shiralee“ kaufte und in das schwimmenden Lokal Klibfisch umbaute. Von diesem werden heute frische Backfisch- und Krabbenbrötchen verkauft. Und ich kann dir sagen, die sind echt verdammt gut!

Der Kutter liegt übrigens in den Havenwelten direkt gegenüber der Touristeninfo.

Klibfisch – Schnelles Futter frisch vom Kutter!

Klibfisch – Schnelles Futter frisch vom Kutter!

Die letzte Kneipe von New York

Der Treffpunkt Kaiserhafen, auch genannt die die letzte Kneipe von New York, ist nicht nur irgendeine Kneipe. Die Seemannskneipe befindet sich nur unweit der Lloyd-Werft, mitten im pulsierenden Hafen der Stadt. Ein wirkliches Highlight ist das Interieur der umfunktionierten Schiffbrücke, die als Restaurant dient. Schon davor lässt sich erahnen, was einen Innen erwartet. Am Eingang steht ein großer alter Anker und eine Kettenwinde, auf dem Dach thront ein Segelschiff. Im Gastraum fühlt man sich dann als hätte man so eben ein Museum betreten. Hier stammt wirklich alles stilecht von Schiffen. Sogar die Tische haben eine „Rutschkante“ und haben einst auf der Ärmelkanal–Fähre Stena Fiesta gestanden. Es finden sich Tauwerk, Galionsfiguren, Schiffsmodelle, Fischernetze und Rettungsringe und ein riesiges Aquarium. An den Wänden tausende Grußbotschaften – das Gästebuch des Restaurants. Am Wochenende wird man mit Livemusik der hauseigenen Band Treffpunkt-Trio empfangen, die Seemannslieder, deutsche Schlager und internationale Klassiker zum Schunkeln und Mitsingen zum Besten gibt.

Ursprünglich eine Kantine für Hafenarbeiter, seit den 80er Jahren das Restaurant eines ehemaligen Schiffskochs, der zuvor die ganze Welt bereist hat und die Idee hatte, die Welt nun an einem Ort zusammen zu bringen, in seinem Hafenlokal. Hier bekommst du frische authentische Fischgerichte, aber auch Labskaus kann hier probiert werden.

In der letzten Kneipe von New York kommen sowohl Touristen und Bremerhavener zusammen. Dazwischen finden sich auch heute noch Hafenarbeiter und Schiffsbesatzung, die hier ein Bier trinken bevor es wieder an Board geht. Und dann gibt es das nächste Bier wieder in New York… das war zumindest einst so. Daher hat die Kneipe ihren Name und ist durch die Seeleute in der ganzen Welt bekannt geworden.

Die letzte Kneipe von New York

Die letzte Kneipe von New York

Fischplatte in der letzten Kneipe von New York

Fischplatte in der letzten Kneipe von New York

Auf einen Absacker ins Krohns Eck

Wer nach Bremerhaven kommt sollte einmal auf einen Absacker ins Krohns Eck im Schaufenster Fischereihafen. Das Krohns Eck ist eine dieser alten Kneipen, man würde fast sagen Spelunken, die es heute eigentlich gar nicht mehr gibt. Einst trafen sich hier die Seemänner und gaben Seemannsgarn zum besten. Heute trifft sich hier Jung und Alt auf Bier und Korn. Es ist verraucht, aus der Jukebox dröhnt Musik zum mitsingen und schunkeln und dennoch hat es einen so coolen morbiden Charme, das sollte man einfach gesehen haben. Und beim ein oder anderen Bier darfst Du dann auch gerne mitschunkeln.

Übernachten in Bremerhaven

Das neue Hotel im Jaich befindet sich direkt am Segelhafen und hat bei mir mit seinem stylischen Interieur, den hübschen hellen Zimmern und super freundlichem Personal defintiv gepunktet. Außerdem gibt es hier ein verdammt gutes Frühstücksbüffet, das jedes Foodieherz höher hüpfen lässt. Und auch das kann man in sehr stylischem maritimen Ambiente einnehmen.

Ohne eine große Vorstellung, nur mit ein paar wenigen Kindheitserinnerungen im Gepäck, bin ich nach Bremerhaven aufgebrochen. Heimgefahren bin ich dagegen mit einer Menge toller Eindrücke und Erinnerungen. Einzig und allein die Zeit in Bremerhaven war viel zu kurz. Es hätte noch so vieles zu entdecken gegeben. Doch ist das vor allem ein guter Grund wiederzukommen. Und das werde ich, da bin ich mir sicher!

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Warst Du auch schon mal in Bremerhaven? Wie hat es Dir gefallen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!


Zu meiner Reise nach Bremerhaven wurde ich von Erlebnis Bremerhaven eingeladen.