Sehenswertes, Insidertipps und kulinarische Köstlichkeiten in Venedig

Venedig mit seinen Gondolieri, Palazzi und dem italienischen Lebensgefühl ist kitschig, vielleicht auch ein wenig altmodisch, aber so schön. Venedig im Herbst: wenn die Touristenmassen die Stadt verlassen haben, hat man die Möglichkeit La Serenissima und seine Menschen von einer ganz wundervollen Seite kennen zu lernen. Die Strassen sind leer, in den Restaurants gibt’s keine Massenabfertigung und auch in Gummistiefeln hat die Stadt unheimlich Charme.

Darüber hinaus sind die Flüge und die Hotels in Venedig im Herbst günstiger. Die Stadt ist nie günstig, aber zur Hauptsaison nun wirklich unverschämt teuer.

Sehr schön wohnen kann man zum Beispiel im 4 Sterne Apogia Hotel Sirio Venice in Mestre. Das Hotel liegt im Zentrum von Mestre, nur unweit der Fußgängerzone der Altstadt und bietet allen nur erdenklichen Komfort. Die Zimmer sind groß und modern eingerichtet, das Frühstücksbuffet ist reichhaltig, es gibt Gratis-WiFi, ein Restaurant mit leckerer regionaler Küche und eine nette Bar, in der man den Abend bei einem Glas Wein ausklingen lassen kann. Mit dem Bus ist man in nur 15 Minuten in der Innenstadt Venedigs.

Die Zimmer des Apogia Hotel Sirio Venice

Die Zimmer des Apogia Hotel Sirio Venice

Schönes Restaurant im Apogia Hotel Sirio Venice

Schönes Restaurant im Apogia Hotel Sirio Venice

Was man in Venedig im Herbst so machen kann? Eigentlich alles, was Du im Sommer auch machen kannst, es ist nur ruhiger und angenehmer. Meine Tipps für Venedig im Herbst sind folgende:

Ein Spaziergang über die Rialto Brücke nach San Marco

Es gibt etwa 400 Brücken in Venedig, welche die mehr als 100 Inseln der Stadt miteinander verbinden.

Als Fotomotiv berühmt geworden ist vor allem die Rialtobrücke über den Canale Grande, die den Bezirk San Marco mit San Polo verbindet.

Die Rialtobrücke über den Canale Grande

Die Rialtobrücke über den Canale Grande

Die Piazza San Marco wurde vermutlich noch öfter fotografiert als die Rialto Brücke. Der Platz ist aber auch einzigartig, das wusste schon Alfred de Musset, der den Platz einst als „den schönsten Salon der Welt“ bezeichnete. Wahrlich kein Geheimtipp, aber den Piazza San Marco muss man gesehen haben, sonst hat man Venedig nicht gesehen.

Im Herbst ist der Platz, wenn Du Glück hast, verwaist und gerade zu magisch.

Im Fall von Hochwasser, oder Acqua Alta, wie die Venezianer sagen, erkundet man den Markusplatz eben mit Gummistiefeln, was ihn nicht minder spektakulär macht. In der Basilica di San Marco ist es außerdem trocken und der Glockenturm bietet einen spektakulären Blick über die ganze Stadt.

Acqua Alta auf dem Markusplatz

Acqua Alta auf dem Markusplatz

Über die Piazzetta weiter zum Palazzo Ducale

Über die Piazzetta geht es weiter zum Dogenpalast, welcher seit dem 9. Jahrhundert Sitz der Dogen, als auch Regierungs- und Verwaltungszentrum der Republik war.

Schon von Außen ist der Palast, mit seiner rosafarbenen Marmorfassade, majestätisch und beeindruckend. Von Innen hat mich der Palast mit seinen stuckverzierten Räumen und den Gemälden und Skulpturen von Tizian, Bellini und Tintoretto völlig verzaubert.

Der Palazzo Ducale

Der Palazzo Ducale

Vom Laubengang hat man einen traumhaften Ausblick aufs Meer.

Nicht verpassen solltest Du außerdem die Seufzerbrücke. Sie verbindet den Palazzo Ducale, in dem die Angeklagten verurteil wurden, mit den neuen Gefängnissen. Die Brücke erscheint gerade zu romantisch, völlig im Kontrast zur Funktion. Die Seufzer die auf der Brücke ausgestossen wurden stammten nicht von verliebten Paaren, sondern von den verzweifelten Verurteilten, die lange Haftstrafen erwarteten.

Die Nachbarinseln Venedigs erkunden

Vom Wasser aus kann man Venedig noch immer am besten entdecken und eine Bootstour zu den Nachbarinseln Murano, Burano und Torcello gehört zu einem Besuch Venedigs wie ein Glas Bellini in Harry’s Bar. Im Herbst sind diese Inseln wirklich Idylle pur.

In Murano, der Stadt der Glasbläser, die eigentlich aus 5 Inseln besteht, kann man den Meistern zusehen, wie sie glühende Klumpen in wunderschöne Gläser, Vasen, Schalen und vieles mehr verwandeln. Im Museo dell’ Arte Vetraria im Palazzo Giustinian erfährst Du außerdem mehr über die 1000-jährige Geschichte der Glasbläserei auf Murano.

Murano, die Stadt der Glasbläser

Murano, die Stadt der Glasbläser

Burano bezaubert mit seinen knallbunten Fischerhäuschen und Spitzenmanufakturen. Aber schon
alleine um in der bekannten Trattoria Da Romano zu essen sollte man nach Burano fahren. Im Restaurant sind viele Werke moderner Künstler ausgestellt und der Fisch vom Holzkohlengrill, als auch die Risottos sind köstlich.

Torcello ist die wohl am wenigsten bekannte und auch ruhigste der Inseln in der Lagune von Venedig. Vom Anlegesteg läuft man durch wunderschöne Natur über die Teufelsbrücke ins Innere der Insel. Einen Besuch wert ist die Kathedrale Santa Maria Assunta. Vom Campanile, dem Glockenturm, hat man einen fantastischen Blick über Torcello. Das beste Essen der Insel gibt es in der Locanda Cipriani, welche wie Harry’s Bar von Giuseppe Cipriani eröffnet wurde. Ernest Hemingway schrieb hier sein Buch „Über den Fluss und in die Wälder“ und machte die Locanda weltberühmt. Der Service ist perfekt, die Lage des Restaurants wunderschön und das Essen fantastisch, besonders die hausgemachten Pasta und die Törtchen mit weißen Pfirsichen.

Ein Bellini in Harry’s Bar

Harry’s Bar, direkt an der Ecke zum Markusplatz, war Giuseppe Ciprianis erstes Lokal in Venedig. Die Bar ist winzig klein, aber seit über 80 Jahren eine Institution in Venedig. Bedient wirst Du von freundlichen Kellnern mit weißen Jacken, dunklen Hosen und schwarzer Fliege.

Ernest Hemingway, Truman Capote und Orson Welles haben sich hier schon Cocktails gegönnt. Aber als Aperitif MUSST Du hier einen Bellini trinken. Der heute weltweit bekannte Bellini, eine Mischung aus Pfirsichmark und Prosecco, wurde hier in Harry’s Bar von Giuseppe Cipriani erfunden.

Neben leckeren Getränken gibt es hier übrigens auch fantastisches Essen, das Carpaccio solltest Du auf jeden Fall probieren und das Risotto ist göttlich!

Carpaccio di manzo con rucola

Carpaccio di manzo con rucola

Die venezianische Küche

Ich möchte behaupten, in wenigen Städte dieser Welt bekommt man an wirklich jeder Strassenecke so fantastisches Essen wie in Venedig. Es gibt unzählige Trattorien, bacari (eine Weinbar oder kleine Kneipe) und Gourmetlokale in der Stadt. Einige kulinarische Tipps habe ich Dir ja bereits gegeben. Ganz besonders empfehlen kann ich dir noch das Cantinone Gia‘ Schiavi, ein bácaro, in dem sich die Einheimischen nach der Arbeit auf einen Apéritif und kleine Häppchen treffen. Sehr lecker sind die cicheti, venezianische Tapas, dazu ein gutes Glas Wein oder Prosecco und einfach „La Dolce Vita“ genießen.

Ebenfalls eine erstklassige Auswahl cicheti und leckere Pizze gibt’s im Aciugheta, einem kleinen bácaro direkt hinter dem Markusplatz.

Do Mori, der älteste bácaro Venedigs, bietet eine Auswahl von über 100 verschiedenen Weinen und dazu sehr leckere tramezzini. Die Bar an sich, mit seinen Töpfen und Kesseln, die von der Wand hängen, ist schon ein Hingucker.

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten und lokalen Köstlichkeiten gibt es natürlich noch viel mehr zu Entdecken in Venedig. Dies sind einfach nur meine ganz persönlichen Highlights.

Ein kleines Juwel in Venedig...

Ein kleines Juwel in Venedig…

Am Besten ist es sowieso, sich einfach treiben zu lassen und die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, so findet man ganz unerwartet die kleinen Juwelen. Viel Spaß dabei!

Warst Du schon mal in Venedig im Herbst? Was waren Deine persönlichen Highlights?

– Dieser Artikel wurde vom Apogia Hotel Sirio Venice gesponsert, die Meinung ist 100% meine Eigene –

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