Tipps für einen Besuch in der Hauptstadt Berlin

Berlin gehört nicht zu meinen Lieblingsstädten in Deutschland, dennoch finde ich es immer wieder spannend ab und zu mal ein verlängertes Wochenende dort zu verbringen. Berlin ist einfach unheimlich groß und schnelllebig, ständig verändert sich etwas. Restaurants die ich noch bei meiner letzten Reise entdeckt habe gibt es nicht mehr, dafür ganz viele neue. Berlin ist einfach irgendwie anders. Nicht positiv, nicht negativ, einfach anders. Aber eine Städtereise nach Berlin hat auf jeden Fall seinen Reiz. 5 Dinge, die ich bei meinem letzten Wochenende in Berlin entdecken konnte, Spannnendes, Neues und Altbewährtes findest Du hier.

1. Die Markthalle Neun

Die Markthalle Neun in Kreuzberg ist kein Geheimtipp mehr, aber noch immer ein absolutes Paradies für jeden Foodie.

Jeden Samstag findet hier ein Bauernmarkt statt. Donnerstags ist Street Food Thursday angesagt, bei dem Du Dich durch Spezialitäten aus alle Welt schlemmen kannst.

Mein persönliches Highlight: jeden 3. Sonntag findet der Breakfast Market statt. Da gibt’s hausgemachtes Frühstück von lokalen Gastronomen und Konditoren. Dazu gibt es auf dem Markt auch nette Küchenutensilien, Magazine und eine schöne Auswahl an Kochbüchern zu kaufen.

Breakfast Market

Breakfast Market

2. Die jüdische Mädchenrealschule in der Auguststrasse

Ein paar Fotos, Schulbänke und ein wenig des alten Flairs findet man noch in der ehemaligen jüdischen Mädchenrealschule. Aber vor allem steht die aufwendig sanierte Schule heute für gutes Essen & Trinken, Kunst und Geschichte und das alles unter einem Dach.

Im 1 Stern-Szenerestaurante Pauly Saal* in der ehemaligen Turnhalle der Schule werden köstliche bodenständige Klassiker aus der deutschen und österreichischen Küche serviert. Während sich das Moggs & Melzer* die Delis in New York zum Vorbild genommen hat. Hier bekommst Du wirklich das beste Pastramisandwich außerhalb New Yorks.

Besonders im Sommer lädt der schöne Innenhof zum Verweilen ein. Darüber hinaus gibt es aber auch verschiedene Galerien und das The Kennedys Museum, welches man ganz unabhängig vom Wetter besuchen kann.

Besonders die CWC GALLERY, eine Dependance von Camera Works, gefällt mir sehr gut. Hier werden Fotografien, Malerei und Skulpturen ausgestellt und das in stilvollen, modernen und dennoch geschichtsträchtigen, lichtdurchfluteten Räumen. Derzeit sind hier noch bis 16.04.2016 tolle Fotografien von Tom Jacobi ausgestellt.

Skulptur »Security Guard« von Marc Sijan im Eingangsbereich der CWC Gallery

Skulptur »Security Guard« von Marc Sijan im Eingangsbereich der CWC Gallery

3. Die Feinkostabteilung des KaDeWe

Das Kaufhaus des Westens begann vor 110 Jahren als abenteuerliche Idee eines Berliner Kaufmanns. Schon damals präsentierte das Kaufhaus seinen Kunden Begehrtes aus aller Welt, von Mode aus Paris bis zu exotischen Früchten aus der Südsee.

Die Feinkostabteilung im 6. Stock ist sicherlich kein Geheimtipp aber für jeden Foodie das absolute Paradies hier in Berlin, denn hier bleibt wirklich kein Wunsch offen. Die Feinschmeckeretagé aus den 20er Jahren ist die größte Europas und bietet 35.000 verschiedene Produkte aus aller Welt auf 7.000 qm. Die Abteilung ist bekannt dafür, dass es hier wirklich Nichts gibt was es nicht gibt. Neben unzähligen Produkten sorgen außerdem 150 Köche an mehr als 30 Gourmetbars für das leibliche Wohl. Sehr zu empfehlen sind vor allem die leckeren Krabbenbrötchen, aber auch die köstlichen Törtchen und Desserts aus der hauseigenen Patisserie.

4. RAW-Gelände

Das RAW-Gelände, das ehemalige Reichsbahnausbesserungswerk der Deutschen Bahn, in der Warschauer Strasse in Friedrichshain, ist heute Raum für interkulturelle Projekte, Ausstellungen, Märkte und viele Clubs und Bars haben hier ihre Heimat.

Darüber hinaus gibt es auf dem RAW-Gelände ein ganz tolles kleines alternatives vegetarisches und veganes Restaurant: das Emma Pea*. Typisch Berlin in etwas abgerockter Atmosphäre, aber sehr charmant und gemütlich mit offenem Kamin, werden hier Suppen, Burger, Wraps, Tapas und Kuchen serviert. Etwa die Hälfte der Gerichte sind vegan. Und das Emma Pea ist obendrauf auch noch sehr günstig!

Empfehlen kann ich dir vor allem den veganen Rote Bete Burger mit Chipotle Mayonnaise, karamellisierten Zwiebeln, Tomaten, Salat und einer feinen Salsa mit Tandoorie-Wedges. Dazu frischen Ingwertee, oder einen der leckeren Smoothies.

Der Name Emma Pea kommt übrigens von einer Elefantendame namens Emma Peanut. In den 60ern wurden im Winter gleich neben dem Restaurant Elefanten für diverse Zirkusunternehmen untergebracht. Emma Pea ist eine Elefantenkuh in Rente aus dem ehemaligen Zirkus Brimborium, die heute ihren Lebensabend in einem Reservat in Botswana verbringen darf und das auch Dank der Patenschaft der Emma Pea Bar. Aus diesem Grund findest Du auch zahlreiche Elefantenstatuen und sogar ein Bild von Emma Peanut in Botswana in der Bar.

Rote Bete Burger mit Chipotle Mayonnaise, karamellisierten Zwiebeln, Tomaten, Salat

Rote Bete Burger mit Chipotle Mayonnaise, karamellisierten Zwiebeln, Tomaten, Salat

5. Die Street Yogis

Ich steh total auf diese kleinen Street Yogis aus Kork, die man mittlerweile an vielen Strassenschildern der Stadt sehen kann.

Aber was hat es mit diesen Männchen auf sich?

Street Yogis sind winzige Figuren aus 2 Flaschenkorken und einem Schaschlik-Spieß, die verschiedene Yogastellungen praktizieren und vom Berliner Yoga-Trainer Josef Foos gestaltet werden. Mittlerweile gibt es aber auch Korkmännchen die klettern oder tanzen, Fußballspielen, Skateboarden und sogar stricken. Ursprünglich waren die kleinen Figuren nur ein Werbegag. Heute gibt es rund 1000 dieser süßen kleinen Figuren in Berlin, also Augen offen halten! Eine der Figuren findest Du zum Beispiel in der Einkaufsmeile Schloßstrasse, sie übt sich im Virabhadrasana I, dem ersten Krieger.

Street Yogi

Street Yogi

Passende Unterkunft für eine Städtereise nach Berlin

Falls Du nun auch mal wieder Lust hast auf eine Städtereise nach Berlin, kann ich Dir wirklich von ganzem Herzen das Old Town Hotel* in Prenzlauer Berg empfehlen. Die Zimmer sind sehr hübsch, modern und individuell eingerichtet, das Personal sehr freundlich und ich fand die Lage perfekt. Die Strassenbahn fährt gleich vor der Haustür und es sind gerade mal 2 Stationen bis zum Alexanderplatz. Rund um das Hotel gibt es viele nette Cafés und Geschäfte, so dass ein Bummel durch die Nachbarschaft Spaß macht.

Das Old Town Hotel

Das Old Town Hotel

Viele weitere Hotels findest Du hier*.

Anreise nach Berlin

Aus nahezu allen größeren deutschen Städten gibt es regelmässig günstige Flüge nach Berlin. Die besten Angebote findest Du hier*.

Alternativ kannst Du überall aus Deutschland die Deutsche Bahn oder den FlixBus nehmen.

Falls Du keine Lust hast vom Bahnhof, oder Flughafen, mit Gepäck die öffentlichen Verkehrsmittel zu Deiner Unterkunft zu nehmen, kann ich Dir den Service von Blacklane empfehlen. Du wirst direkt am Bahnhof, oder Flughafen, abgeholt und zu Deiner Unterkunft gefahren und das in einer bequemen Limousine mit ausgesprochen höflichen und zuvorkommenden Fahrern.

Hast Du noch weitere tolle außergewöhnliche Tipps für eine Städtereise nach Berlin? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

– Zu 2 Fahrten in Berlin wurde ich von Blacklane eingeladen. Vielen Dank dafür! Meine Meinung ist wie immer zu 100% meine eigene und wurde von der Einladung nicht beeinflusst. –


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